Transkript der Folge:
Sonja Mahr:
Ja, ganz herzlich willkommen. Schön, dass du zuhörst bei dieser Folge und ganz herzlich willkommen auch meinem Gast Steffi Schmid. Steffi, schön, dass du da bist.
Steffi Schmid:
Ja, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich riesig, dass ich heute da sein darf.
Sonja Mahr:
Ich freue mich auch total, dass du da bist, denn du hast ein richtig spannendes Thema im Gepäck. Und ja, ich bin Feuer und Flamme dafür, dass wir das ein bisschen präsenter machen, weil es ja gerade für unsere ZuhörerInnen dieses Podcasts, glaube ich, ein sehr, sehr spannendes sein dürfte. Du bist Texterin, Redakteurin, Journalistin und mit einem Thema unterwegs, das ich so selbst auch gar nicht extrem präsent auf dem Schirm hatte. Das war mir ein Begriff, irgendwo da hinten links, aber ich finde, das ist echt wert, sich das mal genauer anzusehen. Und zwar bist du mit dem Thema eigene Businessmagazine als Sichtbarkeitsbringer unterwegs. Und das sind vielleicht zwei Dinge, die man so in der gegenwärtigen Online-Welt nicht unbedingt auf den ersten Blick miteinander in Verbindung bringt.
Erzähl uns gerne mal, wie bist du auf die Idee der Magazine gekommen? Wie kann ich mir so ein Magazin überhaupt vorstellen, wenn mir das vielleicht noch kein Begriff ist?
Inhalt:
Was sind Business-Magazine und welchen großen Vorteil haben sie?
Steffi Schmid:
Also vielleicht fange ich an mit dem zweiten Teil der Frage. Wie kann ich mir so ein Magazin vorstellen? Also im Prinzip ist es wie die Magazine, die man so kennt vom Friseurbesuch, von der Arztpraxis. Wenn ich warte, habe ich die Magazine, nehme sie und blättere durch. Das übertragen auf die Online-Welt bedeutet, ich habe das Ganze auf dem Monitor. Habe aber trotzdem dieses Gefühl, ich blätter durch eine Zeitschrift, durch ein Magazin durch.
Und die Tools, die das darstellen, die machen tatsächlich dann auch immer so ein cooles Blättergeräusch. Das macht dann immer .chch.. Und man hat so wirklich, auch wenn man es nicht in die Hand nehmen kann, sondern nur gucken kann, das Gefühl, ich blätter in einem Magazin. Also man kann sich das tatsächlich so vorstellen, wie man es auch kennt vom Kiosk und von den analogen Zeitschriften.
Und dazu gekommen bin ich tatsächlich, ich bin ja wie du gesagt hast, auch Texterin und Journalistin und bin dann während der Corona-Zeit so eingetaucht in die Online-Welt und habe dann schnell für mich entschieden, Newsletter brauche ich, weil ich möchte die Menschen persönlich ansprechen, ohne Algorithmus, Vorgaben, so wie es zu mir passt. Und habe dann standardmäßig einen Newsletter geschrieben und gemerkt, ich schaffe es nicht, ich kriege es nicht hin, es ist nicht meins.
Weil ich mich da so habe einlullen lassen von dem Ganzen. So muss man es machen. Und nur so wird man erfolgreich. Und man muss dies und man muss jenes.
Und das hat mich so blockiert, dass ich echt selber erstaunt war, dass ich als Texterin, für die das null Problem ist, einen Newsletter zu schreiben, für andere, für mich so ein Riesenthema war. Und dann habe ich tatsächlich mich hingesetzt und habe mir überlegt, wie müsste der Newsletter sein, dass er zu mir passt? Und ich habe dann von einer Kollegin gespiegelt bekommen, dass ich ja immer über Magazine spreche, warum ich denn nicht mehr Richtung Magazine gehe? Und dann kam mir tatsächlich eines Nachts so die Idee, na klar, mach dein Newsletter doch als Newsletter-Magazin. Und dann habe ich das ausprobiert, die erste Ausgabe erschien im Oktober oder November 2021. Und habe es einfach mal ausprobiert und habe gemerkt, ah, es fällt mir plötzlich leicht.
Ich kann meine Themen in das Magazin reinpacken, ich kann Texte kombinieren mit Fotos, mit Videos, mit Audios, mit Bildern, mit Kreativität, mit Gestaltung. Und so ist es dann entstanden. Und es hat sich jetzt tatsächlich weiterentwickelt.
Und bald erscheint jetzt Ausgabe Nummer 16 plus die drei Vorläufer. Also bin ich jetzt schon bei Ausgabe 19.
Magazine als Newsletter-Ersatz? Einordnung innerhalb der Marketing-Kanäle
Sonja Mahr:
Wow. Also erstmal danke fürs Teilen. Ich glaube, wir sitzen alle in einem Boot. Also wir beide und auch ganz viele, die uns zuhören mit diesem Aufgeschnappten. „Das muss man so und das geht nur so.“ Oh, ich kann schon gar nicht mehr sagen, wie oft ich das gehört habe und nach wie vor höre. Und ich finde es ganz wichtig, dass auch immer mehr Menschen sagen, nein, man muss das nicht so und man darf die Dinge anpassen.
Und am besten ist es eh, wenn wir einen Weg finden, der zu uns passt. Ich finde das super spannend, dass du dann gesagt hast, Newsletter fiel mir schwer, für andere geht es. Ja, da hat man ja auch so eine Differenz zum eigenen Business, ist nochmal anders.
Magazin fiel dir aber viel leichter. Ist das Magazin dann vom Format eine Alternative zum Newsletter? Habe ich das jetzt richtig verstanden oder wie kann man es in den Marketing-Kanälen einordnen?
Steffi Schmid:
Also es kann eine Alternative oder Ergänzung zum Newsletter sein. Bei mir ist es eine Ergänzung zum Newsletter.
Ich mache mein Newsletter-Magazin fünfmal im Jahr, das heißt so alle zwei bis drei Monate. Aber der Zeitraum dazwischen ist natürlich zu lang, um sich nicht bei seiner Community zu melden. Deswegen gibt es bei mir zwischendrin noch E-Mails und ich mixe da zwischen E-Mails, die aus dem Magazin entstehen.
Das heißt, ich nutze mein Magazin tatsächlich auch als Content Schatztruhe, als Long Content Format, um einfach die Themen da nochmal rauszuziehen, nochmal mit einer anderen Perspektive draufzuschauen, nochmal einen zusätzlichen Impuls zu teilen, eine persönliche Geschichte zu ergänzen und die Leserinnen auch immer wieder ins Magazin zu schicken. Denn was wir ja auch haben bei einem normalen Newsletter ist, dass der Newsletter im Postfach erscheint, mit Glück wird er aufgerufen, mit noch mehr Glück wird er gelesen, aber wiedergefunden wird er im Regelfall in unserem Sammelsturium an tausenden von E-Mails eigentlich nimmer. Und mit dem Magazin passiert es tatsächlich, dass die Leute immer wieder zurückgehen ins Magazin, weil sie sich erinnern, weil sie nochmal was nachlesen wollen, weil ich nochmal den Anstoß gebe, guck doch nochmal rein, da gibt es nochmal einen coolen Artikel.
Oder später auch nochmal, wenn ich ein Thema von einer früheren Ausgabe wieder aufgreife, nochmal sage, schau doch auch da nochmal rein, an der Stelle findest du da dazu einen Artikel. Genau. Es gibt aber auch Kundinnen, die machen es tatsächlich als Ersatz. Die sind dann eher so monatlich unterwegs und das Magazinformat ist nicht nur für den Newsletter relevant, sondern kann auch für andere Themen im Business super eingesetzt werden.
Sonja Mahr:
Könnte man das auch als Ersatz für diese klassischen Null-Euro-Produkte sehen, dass man da ein Magazin macht?
Steffi Schmid:
Ja, genau.
Sonja Mahr:
Okay, super spannend.
Also schon mal dieses, ich sag mal, lang anhaltende Interesse ein bisschen erzeugen, nicht dieses Klick, ah, Klick, vergessen, sondern ach, ich gehe nochmal zurück, das hat so eine gewisse Substanz. Das mit den Blättern vorhin fand ich auch schön, wie du es beschrieben hast. Das ist auch ein ganz anderer Moment des Lesens, wenn man sich so einem Magazin dann widmet.
Steffi Schmid:
Absolut. Und ich habe tatsächlich Kundinnen, wenn ich das vielleicht geschwind einschieben darf, die spielen mir zurück: Sie lesen das Magazin manchmal auch gar nicht sofort, sondern legen sich das bewusst zur Seite fürs Wochenende.
Und die eine hat mir erzählt, und sie macht sich dann immer ihren Lieblings-Cappuccino, nimmt sich das Tablet, setzt sich auf die Terrasse und liest das Magazin. Und das ist echt spannend, so ein Magazin liest man ja normalerweise nicht von vorne bis hinten durch, sondern man blättert es durch und guckt dann, wo bleibe ich hängen. Das ist ein großer Vorteil am Magazin, die Leute sind nicht gezwungen, wirklich alles zu lesen, um viel mitzukriegen, sondern über die verschiedenen Themen, die Aufmachungen, die Bilder, die Grafiken, kriegen die Leserinnen ja viel mehr an Inhalten mit, wie wenn ich nur einen Newsletter verschicke.
Und die Kundin setzt sich tatsächlich hin und liest das Magazin von A bis Z. Es gab einmal eine Situation, das war so lustig, da gab es irgendwie in einem Gespräch, und dann sagt sie, ja, das weiß sie schon. Da dachte ich mir, woher weiß die das? Dann habe ich sie gefragt, dann hat sie zu mir gesagt, ja weißt du, ich habe dein Magazin gelesen.
Sonja Mahr:
Sehr gut. Ja, das ist schon ein großer Vorteil, muss man sagen. Allein durch dieses Format, dass da so eine gewisse Entschleunigung beim Konsumieren schon eintritt. Was gibt es noch für Vorteile, wenn wir uns dieses Magazinformat anschauen, die wir vielleicht nennen können?
Steffi Schmid: Also, es hat so wahnsinnig viele Vorteile.
Man kann im Magazinformat, wenn man vielseitig unterwegs ist, sprich, wenn man ein Business hat, das zum Beispiel sehr erklärungsbedürftig ist, wenn man ein Mensch ist, der gerne tiefer geht und nicht nur so oberflächlich kommuniziert, wenn man eher leiser ist und dieses laute Marktgeschrei, das ja auch du überhaupt nicht magst, wenn einem das einfach nicht liegt. Ich vergleiche das immer mit dieser Sparkassenwerbung von den 90ern. Mein Haus, mein Auto, mein Boot, meine Pferde, meine Pferdepflegerinnen. Also, die, die sich noch erinnern, die werden sofort wissen, was ich meine. Es gibt einfach Menschen, die tun sich schwer, vorne auf der Bühne zu stehen und zu sagen, das bin ich, das kann ich, das mache ich, das gibt es hier bei mir. Es gibt auch die, die einfach gerne hinten sitzen, die zugucken. Die haben eine unheimlich gute Beobachtungsgabe. Die haben einen riesigen Erfahrungs- und Wissensschatz. Die haben eine Expertise, die ist unglaublich.
Und die schaffen es aber nicht, weil eben diese Standardmethoden nicht zu ihnen passen. Ihr Wissen, ihre Geschichten, ihre Erfahrungen, ihre Mission raus zu transportieren. Und mit dem Magazin schafft man ja wie so ein Zwischenstück. Ich bin zwar nah dran an meiner Community, aber ich habe das Magazin noch dazwischen. Und ich kann das Magazin alleine in meinem Flow wegen mir im Schlafanzug am Sonntagmorgen gestalten, schreiben, ausarbeiten und schicke es dann raus. Und der Leser schaut dann rein, wenn es bei ihm passt.
Und es ist einfach so eine gewisse Distanz und trotzdem schaffe ich die Nähe. Und es fällt vielen einfach leichter. Und dann hat man im Magazin auch die Möglichkeit, eben alle Themen unterzubringen.
Ich habe jetzt beispielsweise eine Autorin, die über das Schreiben sprechen möchte, die aber auch eine sehr persönliche Geschichte hat mit Schicksalen in ihrer Familie und sagt, ja, aber auch wenn das Leben schwer ist, nimm die Zitronen und mach Limonade draus. Und die Lebensfreude darf einfach nie fehlen. Und sie liebt Griechenland.
Und man würde jetzt im ersten Moment sagen, auf Instagram ist das No-Go. Im Magazin kann sie diese bunte Themenvielfalt aber kombinieren, weil sie als Mensch da dahinter steht. Und es gibt ja Gründe, warum sie als Mensch genau diese Themenvielfalt vereint. Und das kann sie im Magazin transportieren.
Dann kann man das Magazin als Lead-Magnet nutzen, um E-Mail-Adressen zu sammeln. Man kann es als normalen Newsletter nehmen, um die Kunden zu binden, um Kontaktpunkte zu schaffen, um Vertrauen aufzubauen. Man kann im Magazin direkt verkaufen. Also große Programme verkaufen sich jetzt natürlich nicht so optimal direkt im Magazin, ist klar. Aber exklusive Community-Treffen, kleine Mini-Produkte, Audiokurse, was auch immer.
Die Spielwiese ist riesig. Und man hat dann auch diesen Vorteil, man preist nicht so an, sondern man hat einen Artikel dazu. Und dann fügt sich das Angebot da nahtlos ein.
Und man kann es einfach auf eine schöne, elegante, redaktionelle Art mit unterbringen.
Sonja Mahr:
Ja, also wir sehen, es gibt unfassbar viele Möglichkeiten und Gründe, sich das vielleicht mal zu überlegen. Wenn ich das vielleicht noch einschieben darf an der Stelle: Ich finde, das ist auch nochmal so ein Plädoyer für Text als Kommunikationsmittel. Ich höre das ganz häufig, dass Leute sagen, ach, ohne Video geht doch heute nichts mehr. Oder mindestens Audio muss es sein. Dem ist nicht so. Text, wie zum Beispiel im Magazin, aber auch im Blog, im Newsletter und so weiter, ist so ein wunderbares Mittel, Leute zu erreichen. Mit dieser, wie du es gerade gesagt hast, Distanz und Nähe. Mit diesem, ich muss mich nicht aufdrängen, aber ich gebe etwas mit, was derjenige sich angucken und durchlesen kann, wenn es eben für ihn passt. Also, ja, wir beide als Texterinnen müssen es einfach nochmal ein bisschen hochhalten. Und es ist nach wie vor auch immer noch das Mittel der Wahl, wenn wir auffindbar sein wollen.
Also Text wird nach wie vor super ausgelesen und gefunden. Ja, und hat eben so einen entschleunigten, aber nicht minder zielführenden Charakter, wenn wir es als Marketing-Tool betrachten.
Steffi Schmid:
Absolut. Und das Magazin hat auch den zusätzlichen Vorteil, dass man eben nicht nur Text und Bilder kombiniert, sondern man auch über Links, Podcasts, Audios, Videos mit reinnehmen kann. Und so dann natürlich auch die Menschen anspricht. Es gibt ja tatsächlich Menschen, die hören lieber oder die gucken lieber und lesen weniger. Das ist sehr spannend. Man kann aber über das Format Magazin tatsächlich alle abholen und dann auch im Magazin einfach nochmal so zusätzliche schöne Dinge mitgeben.
Wie viel Aufwand macht ein eigenes Business-Magazin wirklich?
Sonja Mahr: Sehr spannend.
Also ich kann mir vorstellen, schon jetzt sagen sicher einige, das klingt nach einer richtig guten Sache, aber es klingt auch nach einer Sache, die recht viel Arbeit machen könnte und viel Aufwand bedeuten könnte. Wie ist das mit einem Magazin? Wie viel Aufwand macht das? Welche Möglichkeiten oder Formate eines Magazins gibt es vielleicht, dass wir das so ein bisschen greifbarer machen?
Steffi Schmid: Ja, also natürlich ist ein Magazin Arbeit, keine Frage. Wenn man aber eine smarte Strategie wählt und ein schlaues Konzept auch hinterlegt, kann man sich die Arbeit tatsächlich überschaubar gestalten.
Heißt, wenn ich jetzt natürlich rangehe und sage, ich finde es eine coole Idee, ich mache es zusätzlich, dann ist es erst mal mehr Arbeit. Wenn ich jetzt aber rangehe und das bringe ich tatsächlich meinen Kundinnen so bei und setze das Magazin in den Mittelpunkt meines Content Marketings und gebe da alles rein in mein Magazin, dann ist es erst mal Aufwand. Aber weiter gedacht bedeutet das, ich ziehe aus dem Magazin alle meine Newsletter, alle meine Social Media Posts, meine Blogartikel und kann dadurch mit diesem Inhalt, den ich im Magazin unterbringe und aufbaue, mein komplettes Content Marketing System bespielen.
Dann ist es natürlich vom Aufwand her, wenn man es in Relation setzt, total genial. Und auch im Magazin gibt es verschiedene Herangehensweisen, um den Aufwand eben selber zu bestimmen. Ich habe Kundinnen, die sagen, ich mache ein sehr kleines, überschaubares Magazin mit einer klaren, festgelegten Struktur und, ich sage es jetzt mal überspitzt, tausche nur noch Inhalte aus. Die machen das monatlich in drei, vier Stunden und bringen monatlich ein Magazin raus. Kein Problem. Ich habe aber auch die, die sagen, nee, ich will mit meinem Magazin was Besonderes schaffen. Ich will was schaffen von Wert. Ich will mir individuell flexibel das Magazin gestalten und auch auf Entwicklungen eingehen, die ich eben gerade beobachte. Die brauchen natürlich etwas länger, weil sie es einfach individueller und flexibler gestalten.
Das bedeutet natürlich dann, man muss ein bisschen mehr texten, man muss ein bisschen mehr gestalten. Wir arbeiten trotzdem natürlich auch mit Vorlagen und mit Beispielseiten, die uns die Arbeit dann leichter machen. Aber die schaffen es nicht in drei, vier Stunden, ist ganz klar.
Und ansonsten gibt es verschiedene Stellen im Business, wo man so ein Magazin einsetzen kann. Also wir haben ja jetzt über das Newsletter-Magazin gesprochen. Das kann den Newsletter ergänzen oder ersetzen. Man kann aber auch sich überlegen, ob man zum Beispiel das Ganze als Lead-Magnet-Magazin nutzt, sprich ein „Freebie“, ein Lead-Magnet, eben mal nicht als PDF oder Checkliste oder whatever ausliefert, sondern als Magazin. Man kann aber auch ein Miniprodukt als Magazin ausliefern. Wenn man zum Beispiel, also ich hatte jetzt eine Kundin, die ist Shiatsu-Praktikerin und macht so diese Punkte, die man drücken kann. Mir fällt jetzt gerade der Begriff nicht ein, ist ja wurscht. Jedenfalls hat sie gesagt, Mensch, dafür ist das Magazin ideal, weil ich kann erklären, warum man das macht, wie man das macht, kann mit Bildern zeigen und kann die Anleitungen geben und hat das quasi, dieses Miniprodukt in ein Magazin gepackt. Genau.
Man kann aber natürlich auch seinen Jahresrückblick in ein Magazin packen. Man kann sein Jubiläum in ein Magazin packen. Man kann sein Herzensthema in ein Magazin packen und kann sagen, okay, ich erzähle mal in einem Magazin, warum bin ich denn Expertin für das Thema, was hat mich da hingeführt.
Man kann auch ein Experten-Magazin machen und sein Portfolio darin vorstellen und sagen, wer bin ich, was mache ich, was gibt es hier bei mir, kann das mit einem Angebot rausschicken, kann das auf die Website geben, um einfach nochmal so ein konzentriertes Ding auch runterladbar zu machen. Also es gibt tatsächlich wahnsinnig viele Möglichkeiten. Eine Kundin hat es sogar als Kursmagazin umgesetzt und nutzt das Format in ihrem Kurs.
Sonja Mahr:
Wow, also so viel Inspiration, das ist ein richtiges Feuerwerk an Ideen. Finde ich richtig toll. Also mir sind allein jetzt schon ein paar Ideen gekommen, was ich eigentlich auch mal als Magazin aufsetzen könnte. Und zu dem Zeitaufwand, was du vorhin sagtest, ich finde, das muss man auch in Relation setzen. Ja. Also drei, vier Stunden oder vielleicht dann in dem größeren Format mehr Stunden, die brauchen wir ja woanders auch. Ja. Also was im Marketing schaffen wir denn wirklich mit 30 Minuten oder so? Selbst wenn wir nur dieses vermeintlich schnelllebige, einfach zugängliche Medium Social Media wählen. Da wirklich mal gucken, wie lange wir an so einem Beitrag sitzen, gerade wenn wir jetzt so einen visuellen Kanal haben wie Instagram. Also ich brauche für Instagram-Beiträge oft länger als für Blog-Artikel, weil die dann noch entsprechend aufbereitet werden und die sind aber von viel kurzlebigerer Dauer.
Ja. Also das Magazin ist ja, wenn ich das richtig verstanden habe von dem, was du sagst, eines der Formate, das länger für uns arbeitet, zu dem man zurückkehrt, wo wir die Zeit, die wir investiert haben, nicht morgen schon wieder vergessen haben, sondern das uns länger begleiten kann. Also von daher klingt es doch absolut in Ordnung, wenn das Format für einen passt, dass man das investieren kann.
Und du hast so viele Ideen genannte, was man konkret damit umsetzen könnte. Jahresrückblick, Jubiläum, Expertenthema, Newsletter.
Wie ist es aber jetzt mit den LeserInnen für unser Magazin? Also woher kommen diese Leute? Kann ich mir das vorstellen wie für eine Newsletter-Liste? Also wir hatten vorhin auch den Begriff des Lead-Magneten, dass die sich anmelden, ihre E-Mail-Adresse angeben und bekommen das Magazin? Oder wie läuft da der Aufbau der Empfängerschaft?
Leser*innen fürs eigene Magazin gewinnen
Steffi Schmid:
Genau. Es kommt ein bisschen darauf an, was es für ein Magazin ist. Aber gerade beim Newsletter-Magazin ist es so, wie du es gerade schon gesagt hast, man hat eine Anmeldeseite für das Newsletter-Magazin und sammelt die E-Mail-Adressen ein. Und wenn sich die Leute dann angemeldet und bestätigt haben, dann kriegen sie quasi das aktuelle Magazin ausgeliefert und können, wenn es mehr Ausgaben gibt, natürlich auch schon ins Magazinarchiv gucken und die alten Ausgaben auch lesen. Das ist auch nochmal ganz schön, weil eben die alten Ausgaben doch auch einen Wert haben. Und ich tracke das und es ist faszinierend, wenn neue Leute reinkommen, dann sieht man das richtig schön, dass die auch in die alten Ausgaben reingucken.
Genau. Oder wenn man eben mal bewusst ins Archiv leitet auf eine alte Ausgabe. Genau.
Wenn man jetzt ein Portfolio-Magazin hat, dann will man ja, dass alle Leute lesen können, was man so zu bieten hat. Dann wäre der Weg, das sichtbar zu machen, ist zum Beispiel auf die Website zu bringen, in die Signatur zu packen, mit Angeboten rauszuschicken. Um das so einfach in die Welt zu tragen.
Genau. Es hängt einfach ein bisschen davon ab, was es für ein Magazin ist und welche Strategie man verfolgt.
Sonja Mahr: Okay.
Ja, das klingt absolut sinnvoll. Und ich überlege gerade auch, es kann ja sowohl als Start-Medium genutzt werden, aber ich dachte gerade auch, wenn jemand zum Beispiel schon sehr viel Content hat, kann so ein Magazin ja auch wie eine Art Best-of fungieren.
Steffi Schmid: Absolut.
Sonja Mahr: Dass man eine Auswahl trifft, weil man kann natürlich auch auf der Website lenken und sagen, hier lies das zuerst und das ist so das Wichtigste. Aber so im Magazincharakter hat es schon auch einen besonderen Charme, wenn man sagt, hier, das ist so mein Best-of oder das ist, was ich zu diesem Thema besonders empfehle und bietet das dementsprechend an.
Steffi Schmid: Absolut, ja.
Auch für Menschen, die gerne Blogartikel schreiben, da kann man das Magazin mit dem Blog auch sehr schön verknüpfen und kann sagen, man macht ein Magazin über die verschiedenen Blog-Kategorien und sagt, hier ist mein Best-of. Oder man sagt eben im Magazin, man leitet die Leute weiter in den Blog, man leitet vom Blog ins Magazin. Das kann man wunderschön verzahnen.
Und es ist ja auch wichtig, gerade heutzutage, wo wir überschwemmt werden mit Content und Ideen und KI, dass man einfach verschiedene Wege und verschiedene Möglichkeiten bietet. Und da ist das Magazin ein sehr schönes, wie soll ich es ausdrücken, Zwischenstück.
Sonja Mahr:
Ja, absolut. Ich sehe schon, ich komme hier schwer ohne neues Projekt raus. Aus unserem Gespräch. Aber das ist ja das Schöne.
Und ich kann mir vorstellen, dass viele vielleicht auch denken, keine Ahnung, was das genau bedeutet, aber vielleicht wird es jetzt ein bisschen greifbarer. Und für manche ist es vielleicht genau der Weg, den sie gehen wollen. Du hast vorhin schon so ein paar Kundenbeispiele genannt. Das finde ich immer ganz schön, um Dinge greifbarer zu machen. Was bekommst du so an Rückmeldungen von Kundinnen, die Magazine machen? Was melden sie dir zurück? Welche Erfahrungen machen sie?
Steffi Schmid:
Also die Erfahrungen sind durchweg positiv und ich habe so viele Magazin-Macherinnen, die mir zurückmelden, dass sie endlich in den Austausch kommen mit ihrer Community, dass sie viel positives Feedback bekommen, dass es ihnen leichter fällt, regelmäßig einen Newsletter zu schreiben. Ich habe zum Beispiel eine Magazin-Macherin, die Christine, die kam zu mir, es wird jetzt ein Jahr, dass sie Magazine macht, die kam zu mir und hat gesagt, ich versuche seit zwei Jahren, einen Newsletter zu schreiben. Ich kriege es nicht hin. Und sie hat auch ein sehr breites Themenspektrum, auch ein Thema, das relativ tief geht und wo viel Erklärung notwendig ist. Und sie hat jetzt vier Ausgaben gemacht für ihr Magazin und ist jetzt in einem Prozess angekommen, wo sie sagt, es macht Spaß. Es geht regelmäßig raus. Wenn ich das Magazin gestaltet habe, dann überlege ich mir immer gleich, welche Newsletter packe ich draus? Was packe ich mit auf LinkedIn? Der Contentplan ist voll und dann passieren auch so schöne Sachen, wie dass Kika anfragt, ob sie nicht Teil einer Sendung sein möchte. Zum Beispiel.
Ja, oder die Lissi ist auch so ein schönes Beispiel. Die Shiatsu-Praktikerin, die ich vorhin schon mal angesprochen hatte, die macht Shiatsu, Ernährung, ätherische Öle, Ringana, schieße mich tot. Also relativ viel. Hat ja auch die Schwierigkeit, eigentlich macht mir Instagram Spaß und sie fotografiert auch gerne, visueller Kanal ist voll ihr Ding. Aber wie kommt das bei den Leuten an, wenn ich heute über Shiatsu, morgen über Suppen und übermorgen über Öle schreibe? Und das hat sie einfach total gehemmt. Und sie ist auch jemand, der sehr zurückhaltend ist und sich auch nicht so richtig getraut hat, auf andere zuzugehen. Und mit der Arbeit an ihrem Magazin ist sie so aufgeblüht. Sie hat so viel Selbstbewusstsein und Stärke dazu gewonnen. Jetzt haut sie ihre Magazine raus, haut ihre Newsletter raus, ihre Social-Media-Posts, packt ihre Fotografie-Leidenschaft mit rein ins Magazin und traut sich tatsächlich auch andere anzusprechen und zu fragen, hey, ich hab dich gesehen, ich finde dein Thema passt super in mein Magazin. Hast du Lust, einen Gastartikel beizusteuern? Das ist ein wichtiger Vorteil, den ich vorher komplett vergessen habe.
Sonja Mahr: Es kommen noch mehr. 🙂
Steffi Schmid: Ja, es kommen noch mehr, aber der ist echt cool, weil du im Magazin, wenn du sagst, hey, ich hab ein Magazin, dann hat es ja schon mal eine richtig coole Wirkung. Und man kann natürlich andere Menschen einladen. Einen Gastartikel beizusteuern hat den Vorteil: A: Ich muss nicht alles selber schreiben, B: Meine Leserinnen kriegen den riesentollen Blick auch über den Tellerrand hinaus, weil klar, keiner hat den Komplettüberblick. Und die Gastartikel-Autoren sind idealerweise meistens so begeistert, dass die dann in ihren Communities erzählen, hey, ich bin in ihrem Magazin. Und so streut sich natürlich die Sichtbarkeit und die Reichweite. Das ist super genial. Absolut.
Sonja Mahr:
Ich finde das Kundenbeispiel auch so schön, weil du gerade gesagt hast, sie hat es ewig probiert, und dann fiel es leicht. Dann hat sie sich getraut, dann ging sie raus, hatte mehr Selbstvertrauen. Das schlägt nochmal so ein bisschen den Bogen zu dem, was wir eingangs hatten. Es ist so wichtig, sein eigenes Ding zu finden. Vielleicht ist es der Kanal, der Kanal, der Kanal oder eben auch ein Magazin, für das wir jetzt hier, glaube ich, hoffentlich ein gutes Bild zeichnen können in dieser Folge. Aber es ist so wichtig, sie nicht zu sagen, ich muss es auf diese Weise machen.
Und wenn das Magazin läuft, ja, dann mach das mit dem Magazin, ist doch wunderbar, und es hat auch noch so viele Vorteile.
Können wir vielleicht noch zu diesem praktischen Ansatz ein bisschen näher beleuchten? Du hast gesagt, die Kundin hat vier Magazine rausgebracht.
Gibt es so ein Format, das am häufigsten gewählt wird als Magazin und einen Veröffentlichungsrhythmus, oder ist das komplett individuell?
Steffi Schmid: Es ist schon individuell, aber die allermeisten machen es tatsächlich viermal im Jahr, weil viele eben das Magazin in den Mittelpunkt ihres Marketings stellen und dann halt mal schnell 80 bis 100 Seiten Magazin machen.
Und das klingt tatsächlich super viel, aber die 80 bis 100 Seiten sind so schnell voll. Ich weiß, wenn man nicht drin ist, glaubt man es schier kaum, aber es ist wirklich so. Und das Spannende ist, ich frage immer am Anfang meines Programms ab, wie viele Seiten wollt ihr denn machen? Meistens kommen es so 16, 24, wenn sie mutig sind, sagen sie so 32. Und sie machen alle, und ich habe tatsächlich eine 100-Prozent-Quote, es machen alle immer mehr wie gedacht. Und selbst die eine, die kam mit 60 Seiten, wer soll das lesen, würde ich nie machen. Selbst die hat über 80 Seiten gemacht.
Sonja Mahr: Das geht echt ratzfatz mit so einem Magazin, weil halt einfach der ganze Charakter aufgelockert ist. Das ist ja kein eng beschriebenes Minischrift-Buch, sondern eben, da füllst du mit einem Artikel ja auch mal mehrere Seiten oder mit einem Blickpunkt mehrere Seiten. Das ist, glaube ich, der Klassiker bei Magazinen. Also es passiert oft mehr, als man anfangs dachte, aber letztlich ist es individuell und man kann schauen, was passt bei mir im Business und so weiter.
Steffi Schmid:
Genau. Es gibt auch Kundinnen, die fangen an mit viermal im Jahr und merken, ah, es passt jetzt aber doch nicht so ganz in meinen Alltag und reduzieren dann auf drei. Es gibt auch manche, die sagen, sie machen es konsequent alle zwei Monate. Ich habe jetzt auch eine gehabt, die hat gesagt, die macht 100 Seiten monatlich. Bei ihr passt es aber super und sie hat es so aufgebaut, dass es ihr relativ leicht fällt, das zu füllen. Also es ist ja individuell, aber ich beobachte, dass die allermeisten tatsächlich sich so für quartalsweise entscheiden.
Und das Tolle beim Magazinmachen ist auch, mit jeder Ausgabe wird es leichter und man wird immer schneller.
Sonja Mahr: Das glaube ich sofort, ja. Und jetzt ist es ja so, du begleitest ja beim Aufbau von eigenen Magazinen fürs Business, aber du selbst bringst ja auch Businessmagazine raus, auch zu speziellen Themen und die kommen mehrfach im Jahr raus. Eins davon jetzt in Kürze, für das wir auch zusammenarbeiten durften, das Sichtbarkeitsmagazin. Was erwartet uns da genau? Erzähl uns gerne ein bisschen was über deine Magazine.
Steffi Schmid:
Ja, also gestartet bin ich ja mit meinem eigenen Newsletter-Magazin, das Anders-Magazin. Und das habe ich etabliert. Und ich habe in meinem Business noch so diesen Ansatz, Frauen in die Sichtbarkeit zu bekommen, mit den Magazinen. Aber auch dieses, ich möchte anderen gerne eine Bühne bieten. Ich möchte die Frauen unterstützen. Ich habe auch einen Gemeinschaftsgedanken, der mir sehr wichtig ist und so Netzwerkgedanken. Und da kam ich dann tatsächlich sehr, ja, wie die Mutter zum Kind, war es so eine ganz spannende Situation im Adventskalender, in der Adventskalender-Challenge von der Ulli Anderwald. Vielleicht kennt ihr die ein oder andere Zuhörerin. Und da kam ich dann ganz spontan auf die Idee, Mensch, da sind so viele coole Frauen, mit so vielen coolen Themen. Und es wäre doch total schade, wenn da keine Teilnehmerinnen reinkommen. Und das möchte ich gerne unterstützen. Und habe dann quasi vorgeschlagen, Mensch, wer Lust hat, ich mache ein Magazin, nur über Adventskalender. Wer will dabei sein? Und dann waren es, ich glaube, aus dem Stand zwischen 50 und 60, die gesagt haben, sie wollen dabei sein. Dann habe ich sogar zwei Magazine draus gemacht, eins für die Privaten und eins für den Businessbereich. Und so ist das quasi entstanden, dass ich dann im Jahr drauf gesagt habe, das wiederhole ich auf jeden Fall.
Und gibt es da nicht noch andere Themen, die man eben so in den Mittelpunkt stellt? Und da waren dann so Themen wie Bücher, wie Leadmagnete, wie Newsletter und Newslettermagazine und das fünfte weiß ich jetzt gar nicht mehr. Ist ja völlig egal und für dieses Jahr habe ich eben unter anderem auch das Sichtbarkeitsmagazin ins Leben gerufen, weil das Thema Sichtbarkeit ist halt das A und O in unserem Business, weil wenn wir keine Sichtbarkeit haben, haben wir keine Kunden und wenn wir keine Kunden haben, dann haben wir kein Business, sondern ein Hobby und da möchte ich einfach eine Plattform und eine Bühne bieten für Menschen, die anderen in die Sichtbarkeit helfen, aber auch allen die Möglichkeit geben, über einen Portfolio-Steckbrief ihr Business sichtbar zu machen. Genau.
Sonja Mahr:
Richtig schön, ja, win-win quasi. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn es erscheinen wird. Jetzt im April ist es ja soweit. und alle, die den Newsletter bekommen, die werden es eh auch dann direkt erfahren. Schaut da auf jeden Fall mal vorbei und ich packe die Infos zu Steffi ja auch in die Shownotes, wenn ihr euch das Thema Magazin mal anschauen wollt.
Wenn jetzt jemand sagt, das klingt gut, aber ich traue mich vielleicht noch nicht so ganz oder ich bräuchte da vielleicht eine Starthilfe, um das umzusetzen, wie kann man denn mit dir zusammenarbeiten am eigenen Magazin und wie kannst du da unterstützen, wo erfahre ich vielleicht mehr darüber?
Steffi Schmid:
Ja, also ich habe natürlich mein Newsletter-Magazin, in dem man mich gut kennenlernt und auch viel über die Magazine lernt. Ich habe auch immer AndersmacherInnen drin, die ich porträtiere. Das ist natürlich eine super Anlaufstelle. Dann habe ich letztes Jahr im September mein erstes Buch veröffentlicht zum Thema „Magazine machen es möglich“, wo ich auch noch mal beschreibe, was macht so ein Magazin aus, was kann es, warum ist es so super für vielseitige und auch leise Menschen. Da kann man reingucken und dann natürlich die üblichen verdächtigen Website, Blog, Social Media.
Ach und, wer Lust hat, sich einfach mal so ein paar Magazine anzugucken, weil es vielleicht jetzt doch beim Zuhören nur so eine theoretische Vorstellung ist und man mal praktisch reingucken möchte. Ich habe einen Magazin-Kiosk gegründet aus den gleichen Gründen, um nämlich meinen Magazin-MacherInnen eine Bühne zu geben und meine Magazin-MacherInnen stellen dort eine Ausgabe kostenfrei zum Schnuppern, zum Stöbern, zum Blättern zur Verfügung. Und wenn man sagt, das ist cool, das interessiert mich, das ist ein cooles Thema, kann man sich für null Euro anmelden und es abonnieren, dann kommt es ins Postfach. Das wäre auch noch eine tolle Möglichkeit für die ZuhörerInnen, einfach mal reinzugucken und sich so ein paar Magazine anzuschauen.
Sonja Mahr: Ja, richtig gute Idee. Ich glaube, das ist sehr nützlich, wenn man den Gedanken hat, das könnte was sein, kann man es noch ein bisschen besser greifen.
Ich muss die Dinge auch immer erst sehen. Ich bin halt so ein wortorientierter Mensch und wenn ich die Dinge dann sehe, dann kriege ich das ganze Bild. Ich packe die Infos auf jeden Fall in die Shownotes. Ja, Steffi, ich glaube, man spürt total, du liebst Magazine und ich finde, das springt auch rüber und ich hoffe, das kommt auch bei unseren ZuhörerInnen an. Wenn ihr Lust auf so ein Magazin habt, wenn ihr mal ins Sichtbarkeitsmagazin reinschauen wollt, wo auch ein Beitrag von mir drin sein wird, macht das sehr gerne. Schaut euch gerne den Kiosk mal an.
Ja, und gibt es noch irgendwas, was ich vergessen habe, was du noch erwähnen möchtest, was wichtig zu ergänzen wäre, dann tu das gerne.
Steffi Schmid: Also, was ich vielleicht ganz schön finde, wenn wir nochmal den Kreis schließen zum Anfang, dass egal, ob ein Magazin jetzt das richtige Format ist oder nicht, wir allen Frauen nur ans Herz legen können. Geht euren eigenen Weg, lasst euch nicht verunsichern von irgendwelchen, so muss es sein oder nur so oder dies oder jenes. Schmeißt es über Bord und fragt euch immer, wie wollt ihr es machen, was ist euer Weg und traut euch unbedingt, euren Weg zu gehen. Und dann ist alles super.
Sonja Mahr: Ja, so schön.
Ich glaube, schönere Schlussworte hätten wir nicht finden können. Ich danke dir herzlich für die Schlussworte und auch für deinen ganzen Besuch, wünsche dir ganz viel Erfolg weiterhin mit dem Thema und danke euch allen auch fürs Zuhören. Bis bald.






