Bei Marketing ohne Marktgeschrei geht es um ein Gegengewicht zum lauten Marketing: Hier lernst du, wie du als Solo-Selbstständige*r mit deinem Content online sichtbar werden und Kund*innen gewinnen kannst, ohne noch lauter brüllen zu müssen. Wir sprechen darüber, wie du mit richtig guten Texten, die richtigen Menschen in deine Welt holst, effizientes Content Marketing betreibst, das dir hilft, statt dich zu stressen und über Mut zur Sichtbarkeit.
Weitere Infos zu mir und meinen Angeboten rund um Website-Texte, Blog und Content Marketing findest du auf meiner Website www.sonjamahr.de.
Wie erreichst du heute noch online Menschen, die deine Kund*innen werden könnten? Eine Möglichkeit: Suchmaschinenoptimierung!
In dieser Folge spreche ich mit der grünen SEO-Texterin und -Beraterin Laura Filz darüber,
- warum sich Suchmaschinenoptimierung so sehr lohnt,
- was es mit grünen SEO-Texten auf sich hat und
- welche drei konkreten Schritte du für deinen eigenen SEO-Start nutzen kannst.
Außerdem über
- die Bedeutung von Daten-Tracking,
- Mythen und Wirklichkeiten zu Sichtbarkeit und dem Punkt,
- wie Sichtbarkeit deutlich entspannter sein kann, damit dir dein Business Spaß macht und du Kundenanfragen bekommst, ohne 24/7 online zu sein.
Mehr über Laura und Ihre Arbeit findest du auf ihrer Website laurafilz.de
Die in der Folge erwähnten Artikel findest du hier:
https://laurafilz.de/keyword-recherche/
https://laurafilz.de/gruene-tools-business/
Mehr über mich und meine Arbeit erfährst du auf meiner Website www.sonjamahr.de
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3 Schritte für deinen SEO-Start, die dein Business spürbar entspannter und zugleich grüner machen – Interview mit Laura Filz
Transkript:
Sonja Mahr:
Natürlich brauchen Selbstständige ein gutes Angebot und den Mut, ihr Business zu zeigen. Doch was du auch brauchst, sind Menschen, die dich online finden. Eine gute Möglichkeit das zu erreichen ist Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Doch wie sieht's da gerade aus? In dieser Folge spreche ich mit Laura Filz, sie ist grüne SEO-Texterin und -Beraterin und verrät drei Tipps, mit denen du kinderleicht mit SEO starten kannst, was SEO mit Nachhaltigkeit zu tun hat und inwiefern KI Suchmaschinenoptimierung verändert. Viel Spaß beim Zuhören!
Intro-Musik
Sonja Mahr:
Ja, und da sind wir auch schon. Hallo, Laura, schön, dass du da bist. Ganz herzlich willkommen!
Laura Filz:
Danke, dass ich hier sein darf. Ich freue mich.
Sonja Mahr:
Wir sprechen heute über ein super spannendes Thema, das glaube ich dieses Jahr sehr aktuell ist. Du bist ja grüne SEO-Texterin und -Beraterin und du vereinst damit im Grunde zwei Themen, die für meine Kunden immer super spannend sind, die aber auch zu so einer Reaktion führen von: Ja, will ich, aber wie geht denn das, bitte schön? Und vielleicht können wir da einen Anfang machen. Warum lohnt es sich denn überhaupt, sich mit grünen SEO Texten auseinanderzusetzen? Und was sind grüne SEO-Texteüberhaupt?
Laura FilzSonja M
Laura Filz:
Ja, fange ich am besten damit an, was sind grüne SEO Texte überhaupt genau? Also für mich hat dieses grün in meiner Positionierung verschiedene Facetten. Einmal meine ich mit grüne Texte, grüne SEO Texte, dass sie möglichst ethisch sind. Das heißt, dass es nicht so dieses konventionelle Marketing gibt, wie Druck machen, künstliche Verknappung, krasse Angstszenarien, dass es das eben nicht ist, sondern auf Augenhöhe und transparent. Dann ist in diesem Grünen für mich auch noch drin: Ich mache SEO ohne Datentracking, das heißt, ich nutze kein Google Analytics und gebe das auch meinen Kunden und Kundinnen so weiter. Und dann eben noch diese, dieses Element, dass ich in meinem Business versuche, grüne Tools zu nutzen. Das heißt, entweder sind sie datenschutzfreundlich oder umweltfreundlich. Und auch eben schaue, wen unterstütze ich mit meiner Arbeit? Also ich helfe Menschen, die ein sinnvolles Angebot haben. Ob das jetzt einfach besonders hilfreich ist oder umweltfreundlich ist, aber die auch irgendwie, ich sage mal auf dieser grünen Welle mitschwingen, dass es eben nicht nur keine Ahnung der nächste Plastikteller ist so, sondern was Sinnvolles, was gebraucht wird.
Das sind so die verschiedenen Nuancen, die für mich in diesen Begriff Grün dazugehören. Zu grünen SEO Texten.
Sonja Mahr:
Spannend! Und ich finde gerade einen Aspekt, den du gerade genannt hast, schon sehr interessant, weil ich da auch ganz häufig eine Angst erlebe und zwar, was die Zahlen angeht. Ganz viele meiner Kundinnen sagen ja, also zum einen SEO: Ist es nicht total künstlich, wenn ich das schreibe? Das ist so immer dieser erste Schritt. Und das zweite ist: Ich bin nicht so die Analyse-Queen Ich mag das nicht, dann immer die Zahlen anzugucken, ständig in Analytics oder sonst wo rumzuhängen. Und du sagst jetzt schon mal, das geht auch anders. Also du nutzt diesen Dienst zum Beispiel auch gar nicht und nutzt irgendeine Alternative oder komplett frei davon?
Laura Filz:
Nee, ich habe ein Plugin für WordPress. Das heißt also, es gibt verschiedene. Ich habe jetzt gerade wieder Koko Analytics, das ist auch kostenlos. Natürlich sind das viel, viel weniger Zahlen. Ja, das ist klar. Nur das ist halt auch eine bewusste Entscheidung, weil so richtig, was Google mit diesen ganzen sehr detaillierten personenbezogenen Daten macht, wissen wir alle nicht. Und da sage ich bewusst, ich verzichte darauf und habe weniger Zahlen, dafür aber auch weniger Zeit, die ich darein investiere, um diese Zahlen zu lesen. Weil das kriege ich halt auch von vielen von meinen Kunden und Kundinnen mit. Die installieren das und wissen aber nachher gar nicht: Was mache ich jetzt mit diesen ganzen Zahlen? Was sagen die mir? Und das ist überfordernd und macht dann auch keinen Spaß. Genau das ist der eine Grund, wieso ich es rauswerfe. Und die Webseite wird auch schneller ohne Google Analytics. Das ist natürlich auch ein schöner Nebeneffekt. Ja, und das ist einfach ein bewusster Verzicht, dass ich da sage, es geht auch ohne.
Und gerade bei ich sag mal kleinen Websites, wo ich jetzt meine dazu zähle, reicht es auch, ohne diesen ganzen riesigen Statistiken auszukommen. Ja.
Sonja Mahr:
Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, auch vielleicht generell gesprochen. Es gibt manchmal Tools oder auch Herangehensweisen an Themen, die sind einfach zu viel. Wenn wir Soloselbstständige sind, dann müssen wir es nicht so machen wie große Konzerne. Und ganz oft haben aber Soloselbstständige das Gefühl: Oh je, ich habe doch eh schon 1000 Dinge auf dem Zettel. Und dann noch so ein kompliziertes Tool." Manchmal brauchen wir gar nicht so extrem viel, sondern einfache und schlankere Lösungen können viel, viel mehr weiterhelfen. Gut, dass wir das gleich noch mit reinnehmen können. Ich habe gerade ja diesen Aspekt angesprochen, der zum Teil den Menschen, mit denen ich arbeite, Angst macht. Und das ist dieser Technikgedanke, diese Frage ja, ist SEO Texten oder ist SEO Suchmaschinenoptimierung generell nicht ganz viel Technik? Vielleicht kannst du uns da so ein bisschen eine Einschätzung geben. Wie viel Technik braucht ein SEO Text? Kann ich sie auch nutzen, wenn ich nicht so technikaffin bin? Wie sieht's aus?
Laura Filz:
Ja, also auch das kenne ich von meinen Kunden und Kundinnen, dass die oft sagen: Boah, sie trauen sich da gar nicht ran, weil es wird so technisch und kompliziert. Und da sehe ich ja auch immer wieder, dass wenn wir das zusammen durchgehen, es dann doch am Ende funktioniert und Spaß macht und da einfach diese Angst abgebaut wird. Ja, also für mich in meiner Arbeit sind Keywords und die Texte so die Basis. Und da ist sehr wenig mit technisch und Technik. Natürlich, wie du das in deine Website einpflegst, ins Backend, dass du das weißt oder eben auch abgibst, das ist ja auch eine Variante. Und dann gibt es noch andere Bausteine, wo es ein bisschen technischer wird, sagen wir mal Ladezeit optimieren. Da könnte es dann ein bisschen technischer werden. Vielleicht ist es aber auch nur ein Plugin installieren und dann ist es auch wieder gegessen. Also ich glaube, dass diese Schreckensgespenst von wegen Raketenwissenschaft und eben so krass technisch und kompliziert das ist größer als es nachher ist, weil auch da hast du eben schon gesagt hast, es gibt ja ganz viele Fachbegriffe und was wir können sollten und Tipps.
Nur gerade als soloselbstständige Selbstständiger brauchst du das auch wieder nicht alles. Ja, also du musst da nicht jedes Wort verstehen und auch nicht jeden technischen Hack, sag ich mal, umsetzen können; ein paar schon. Das kannst du lernen oder du gibst dir dann eben auch vereinzelt ab. Also es ist viel weniger wild, als es von außen aussieht.
Sonja Mahr:
Ja, ich glaube, das ist generell so eine Erscheinung im Marketing. Ich sage das ganz häufig hier auch im Podcast und auch zu meinen Kundinnen: Manchmal habe ich das Gefühl, Marketing macht sich selbst gerne wichtig, indem es besonders komplizierte Wörter produziert. Da gibt es ja auch manchmal solche Memes und alles Mögliche, wie Leute kommunizieren und man versteht kein Wort mehr, weil es irgendwie Marketingsprech ist. Also keine Raketenwissenschaft, sondern wirklich auch zugänglich für Laien aus deiner Sicht, wenn ich das richtig verstehe.
Laura Filz:
Genau. Ich glaube, gerade in der SEO Branche ist es leider auch sehr verbreitet. Umso mehr Fachwörter ich nutze, umso mehr habe ich Ahnung. Das soll es ja auch gerade nicht sein, weil dann einfach deine Zielgruppe es, je nachdem halt nicht versteht und dann auch eher wieder diesen Schritt zurück macht. Deshalb versuche ich auch so ein bisschen da den Ansatz von Minimalismus: Erstmal wenig Fachwörter, wenig Tools, wenig Schnickschnack, das ist einfach simpel gehalten wird. Ja, weil es oft nicht nötig ist.
Sonja Mahr:
Super Ansatz. Wir haben ja unsere Folge jetzt betitelt mit drei Schritten, die man so zum SEO Start gehen könnte. Also wenn jetzt jemand sagt okay, ich trau mich jetzt vielleicht doch mal ran. Die zwei machen mir ein bisschen Mut, so dass es für den Start reicht. Wo könnte man denn starten? Was wäre denn so ein guter erster Schritt?
Laura Filz:
Ja, ganz, ganz simpel da vielleicht nur noch zur Erklärung, weil zur SEO gehört ja auch, dass deine Seite nutzerfreundlich ist, dass die Menschen dort einfach gerne drauf kommen, sich direkt zurechtfinden. Und da ist so ein wirklich sehr simpler Schritt, der aber doch eine große Auswirkung hat die Schrift. Ja, das sehe ich oft auf Websites, dass die Schrift dann irgendwie sehr klein ist zu lesen oder der Kontrast ist nicht stark genug zum Hintergrund oder sie ist sehr verschnörkelt. Also das ist wirklich so eine Einstellung, da kannst du jetzt direkt in dein Backend springen und mal gucken. So ungefähr ist die Schrift mindestens 16 Pixel groß. Ist der Kontrast eben stark genug und auch mal schauen, ob du eine serifenlose Schrift hast, die eben nicht diese Schnörkelchen oder Häkchen hat. Das ist einfach online angenehmer zu lesen. Das ist ein kleiner Schritt, der aber eben schon wirklich viel für die Nutzerfreundlichkeit macht.
Sonja Mahr:
Super gute Tipps. Also wenn ihr Lust habt nach der Folge könnt ihr ja gleich mal reinschauen. Was habe ich eigentlich für Einstellungen bei meiner Schrift? Nehmt vielleicht das Schnörkelige das, was nicht gut lesbar ist raus. Ja, diese Nutzerfreundlichkeit. Vielleicht können wir dazu noch ein, zwei Sätze sagen. Warum ist Nutzerfreundlichkeit so wichtig, wenn wir über SEO sprechen?
Laura Filz:
Die Suchmaschine sieht ja alles, was wir tun und die merkt dann einfach, welche Website gut ankommt, also wo die Menschen drauf landen und dann eben: Wie lange bleiben Sie da? Klicken Sie sich weiter, lesen Sie sich das durch? Sind Sie direkt wieder weg? All das wird eben gemessen und da kann ich ganz gut einschätzen, ob da eine Seite eben hilfreich ist und auch irgendwie angenehm. Weil wenn ich mich da sag ich mal, alles ran zoomen muss, weil ich es kaum lesen kann und überhaupt nicht verstehe, wo finde ich hier welche Info, Worum geht sie überhaupt? Dann haben die meisten keine Lust, sich da lange aufzuhalten. Und das merkt eben die Suchmaschine und belohnt dich eben, wenn die Menschen gerne bei dir sind. Und das ist natürlich positiv, dann für deine Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.
Sonja Mahr:
Ja, super. Klar eigentlich. Und das zieht sich so ein bisschen wie ein roter Faden, oder vielleicht in unserem Fall wie ein grüner Faden durch diese Einfachheit. Also mach es einfach, mach es nicht zu verschnörkelt. Ich sag's in puncto Texten auch immer: Packe nicht alles auf die Startseite, da hatten wir kürzlich ja eh erst eine Folge drüber, sondern mach es klar und verständlich, dass Leute auch bleiben wollen. Und okay. Also erster Tipp: Schaut mal auf den Look, auf die Schriften. Wie sieht das aus, wenn man so ankommt? Was kann man noch machen zum Start?
Laura Filz:
Ja, was auch wichtig ist und auch ja auch relativ easy zu ändern ist das Menü. Das sehe ich ja auch direkt, wenn ich auf die Startseite komme oder eigentlich auf jeder Seite. Und das hat einfach auch eine super wichtige Aufgabe, dass die Menschen direkt verstehen, wo finde ich hier was, dass du da schaust, dass es eben nicht zu viele Menüpunkte sind, so ungefähr 5 bis 7 wären gut und ich nicht zehn, zwölf, das ist einfach zu viel. Und auch gucken, dass die wirklich klar benannt sind. Also dass ich direkt verstehe, was kommt da jetzt, was finde ich da? Weil auch da sehe ich immer mal wieder Punkte von Kunden und Kunden dann auf der Webseite, wo es einfach nicht eindeutig ist. Dann musst du schon draufklicken und du weißt nicht, ob die Menschen diesen Schritt gehen. Wenn da irgendwas wichtiges steht und es ist nicht eindeutig direkt, vielleicht gucken sie sich das gar nicht an, dann ist das einfach super schade, dass diese Informationen verloren gehen. Da wirklich schauen.
Übersichtlich und aussagekräftige Namen. Also die Klassiker, so Über mich, Angebot oder Leistungen, Blog etc. was ich so etabliert hat.
Sonja Mahr:
Okay, gut, also zweiter Punkt, das Menü. Ich glaube, das leuchtet auch jedem ein, der zuhört, dass wir uns selber auch gut zurechtfinden. Und ihr könnt es mal beobachten, Ihr Zuhörer*innen, wenn ihr mal auf Websites unterwegs seid, ist wirklich ganz häufig nicht der Fall. Also es klingt vielleicht im ersten Moment so selbstverständlich, aber ganz häufig weiß ich auch nicht: Stecken die Leistungen hinter dem einen Punkt, der benannt ist, wie das Angebot oder hinter dem Punkt Leistung oder hinter Arbeite mit mir? Und das ist schon so viel Verwirrung. Also auch hier wieder unser grüner Faden: Macht es einfach und klar verständlich. Okay, da sind wir schon ganz gut mit unserem Start unterwegs. Was können wir noch machen?
Laura Filz:
Genau. Ich habe ja eben schon gesagt, dass in meiner Arbeit die Keywords entscheidend sind, weil damit entscheidest du, welche Menschen dich wozu finden können. Also die Basis, die sitzen sollte und um dich da einfach ganz easy dran zu tasten für erste Ideen, erstes Brainstorming, Brainstorming gebe ich den Tipp, die mal den allerersten Kontakt anzuschauen von Menschen, die dir schreiben. Also sei es jetzt per Mail oder Instagram oder was auch immer wirklich die allererste Nachricht. Und da einfach da mal rauszuschreiben: Welche Begriffe nutzen die? Ja, welche Fragen stellen die vielleicht? Mit welchen Problemen kommen die oder mit welchem Wunsch? Weil das ist so ich sag mal so, die ungefilterte Sprache von deiner Zielgruppe, da ist noch nichts, du hast noch nichts manipuliert, sag ich mal, oder irgendwas in den Mund gelegt. Ja, und dann erstmal so zu sammeln: Wie reden die? Das ist so der erste Punkt, wo es auch immer mal wieder Aha-Momente gibt, weil da vielleicht Sachen kommen, die du selbst gar nicht so auf dem Schirm hattest.
Sonja Mahr:
Und wenn ich diese Begriffe dann für mich rausgesucht habe, was mache ich dann mit denen?
Laura Filz:
Ja, da kann ich dir gerne einen Link zu einem Blogartikel von mir schicken, zum Teilen, zur Keyword-Recherche. Du sammelst noch ein bisschen weiter, dass du wirklich so einige Begriffe hast und dann geht es irgendwann in so ein Keyword-Tool, wo du dann eben anguckst, welche Werte wichtig sind. Wie sehen die aus? Dann wird es schon ein bisschen, ja, einfach, sage ich mal, präziser.
Sonja Mahr:
Also dann geht an den Feinschliff. Was macht denn überhaupt Sinn zu nehmen als Keyword für mich usw. Klar, schick den Link gerne, ich pack ihn dann in die Shownotes. Ja, das ist doch schon super zum Start und ihr seht hoffentlich auch, das ist gar nicht so kompliziert. Das sind teilweise super logische Dinge, die auf der Hand liegen, die aber in der Realität oft nicht gemacht werden. Und da lohnt es sich, mal hinzugucken. Dankeschön für die kleine Starthilfe für alle, die sagen: Hey, ich würde mir das doch mal angucken.
Jetzt ist SEO oder Suchmaschinenoptimierung ja so ein Thema, das einerseits bekannt ist für seine Nachhaltigkeit, also dass es nicht so einen schnell auflodernden Effekt hat, aber langfristig eben hilft. Aber es ist auch eine Marketingmethode, die sage ich mal, die mit viel Geduld verbunden ist. Und eine der häufigsten Fragen, die ich in puncto Sichtbarkeit bekomme, ist ja wie lange dauert das denn, bis ich dann sichtbar bin?
Ich glaube, ganz häufig ist die auch verbunden mit diesem: Wann bin ich denn fertig mit diesem unangenehmen Marketingthema? Und vielleicht kannst du uns einen Zeithorizont geben. Also was ist realistisch in puncto SEO? Wann sehe ich die ersten Erfolge? Bin ich überhaupt irgendwann fertig oder nicht? Wie sieht es aus?
Laura Filz:
Also es ist sehr individuell. Ich werde das oft gefragt und es gibt nicht so eine konkrete Antwort. Ich glaube, Google sagt so 3 bis 4 Monate. Nur auch da: Es kommt halt auf sehr viele Faktoren an. Einmal: Wie lange gibt es deine eigene Webseite schon? Hast du vielleicht schon, 500 Backlinks oder keine? Also wie stark ist deine Webseite? Und natürlich auch in welcher Nische/Branche bist du unterwegs? Also wie stark sind deine Mitbewerber? In welche Keywords willst du dann auch? Deshalb ist es wirklich sehr individuell. Es kann schnell gehen oder eben auch ein bisschen dauern. Meistens ist ja auch das Ziel, du optimierst ja im besten Fall sage ich mal jeden Blogartikel, deine Angebotsseiten, Startseite und dann wirst du immer auch Keywords haben, die leichter sind und andere, die schwerer sind. Also da, wo es flotter funktioniert, dass du auf Seite eins stehst und bei den anderen ist es dann zäher. Das ist so eine Mischung ist. Das ist eben ganz schön oder so sollte es sein.
Bei Suchmaschinenoptimierung gibt es keine Garantie, wie lange es dauert, bis man gefunden wird. Es kommt auf verschiedene Faktoren an, z.B. das Website-Alter und die eigene Branche. (Laura Filz)
Und ich hatte gerade noch einen Gedanken: Wie lange es dauert? Ja, ich meine, das hast du selber schon gesagt mit dem nachhaltig. Die Belohnung, die Früchte erntest du halt trotzdem nachher. Weil auch, wenn es am Anfang eben diese Arbeit ist und auch Geduld: Irgendwann merkst du halt egal, was du machst, du bist im Urlaub, du arbeitest nicht, du bist krank. Es kommen Menschen auf dich zu, weil sie dich online gefunden haben. Das ist dann eben dieses Hintenraus, was ich dann irgendwann auszahlt.
Sonja Mahr:
Ja, ich finde, wir können das ruhig guten Gewissens als Belohnung bezeichnen. Ich finde das so genial einfach. Also gerade wenn wir auch übers Bloggen zum Beispiel sprechen, das hast du gerade angesprochen. Wenn wir die Artikel optimieren, die sind dann einfach da und arbeiten für uns. Wie kostenlose Mitarbeiter den ganzen Tag und wir können uns auf andere Dinge fokussieren.
Vielleicht können wir noch so ein bisschen eingrenzen, was überhaupt so an Arbeit anfällt, wenn wir mit SEO starten. Also wir hatten diese drei ersten Schritte. Was ist denn die fortlaufende Aufgabe oder auch der Zeitaufwand für diese fortlaufenden Aufgaben, mit denen man rechnen muss?
Laura Filz:
Das war eben noch der Aspekt: Du hast gefragt, wann ist man fertig oder ist man irgendwann fertig? Auch das kommt ein bisschen darauf an, es kann natürlich sein, gerade je nach Thema, dass du eigentlich immer weiter Themen für Blogartikel hast. Ich sag jetzt mal wie bei SEO, da könnte ich alle zwei, drei Monate einen Blogartikel schreiben. Auch hier immer eher Qualität statt Quantität. Es geht jetzt nicht darum, da jede Woche irgendwas rauszuhauen, sondern lieber es ordentlich zu machen, Keywords zu recherchieren und dann ist es eben nur alle paar Monate. Und andererseits hatte ich auch schon Kunden und Kunden, die eine ganz spezifische Nische haben. Und dann sind die mit fünf Blogartikeln, sage ich mal, durch und dann gucken wir einfach, ändert sich vielleicht mal die Suchintention, wie sind die natürlich im Ranking, ist da irgendwas anzupassen? Dann ist das Ganze viel kompakter. Ja, genau. Und diese fortlaufenden Aufgaben. Du schaust dir natürlich an: Steigen deine Blogartikel in den Suchergebnissen oder generell deine Texte oder nicht? Wenn nicht, dann ist immer so der erste Schritt für mich, die Meta Beschreibung, Metadaten zu verbessern, dass die attraktiver sind, dass die Menschen die eher anklicken und auch so Sachen wie Ladezeit schaust du dir auch immer mal wieder an, weil gerade wenn Blogartikel, wenn Bilder dazu kommen, wird so eine Website auch größer. Tendenziell und da einfach auch im Auge behalten: Stimmt zum Beispiel die Ladezeit noch? Das sind so Punkte, die immer mal wieder anfallen. Und klar, wenn so ein Text überhaupt nicht sichtbar ist, dann ist auch mal wieder dran, vielleicht zu überlegen: Ist es doch ein anderes Keyword oder soll ich den Text anders aufbauen? Fehlt da noch irgendwas, was die Suchenden interessiert zu diesem Thema?
Sonja Mahr:
Okay, aber wenn ich dich richtig verstehe, ist es initial erstmal mehr Arbeit und der Nutzen wächst und die Arbeit schrumpft quasi. Also es bleibt bei so einer Kontrolle, bei Anpassungen vielleicht noch mal was ergänzend, aber es ist am Anfang am meisten Arbeit. Ist das richtig?
Laura Filz:
Schon, genau. Natürlich, wenn du sagst, du schreibst immer weiter Blogartikel, was natürlich positiv ist. Also die Suchmaschine sieht schon auch gerne, dass deine Website lebt, sag ich mal, da passiert was. Und zu vielen Themen bietet es sich auch an. So ein Blogartikel ist natürlich Arbeit. Jeder, der das schon mal gemacht hat, weiß, der schreibt sich nicht an einem Vormittag. Aber dieser fette Batzen, so eine erste Keywordrecherche und dann vielleicht auch gerade so die Seiten, Startseite, Angebotsseiten. Das ist, so sage ich mal, der größte Haufen. Und den gehst du ja meistens am Anfang dann an und du wirst ja auch schneller mit der Zeit Blogartikel zu schreiben. Du hast irgendwann so ein bisschen deinen Flow, deinen Prozess und dann ist es für dich auch leichter.
Sonja Mahr:
Absolut. Also das kann ich nur unterschreiben. Ihr werdet schneller, auch wenn ihr es am Anfang vielleicht nicht glaubt. Das höre ich nämlich häufig: Dieses Blogartikelschreiben ist so ein Riesending. Deswegen weicht man dann aus und macht vielleicht eher einen Social Media Post. Aber zum einen ist es halt so viel Nutzen, was hinten rauskommt beim Blog. Also eine ganz lange Zeit nützt er was und man wird auch wirklich schneller und geübter darin. Und ich finde auch diesen Gedanken schön, dass wir etwas anreichern, was für uns immer mehr Wert hat. Also wir starten. Wir machen vielleicht die ersten zwei, drei wichtigen Artikel, aber wir können uns sicher sein: Hey, wenn ich noch einen schreibe, dann erweitere ich quasi dieses Gut was ich habe, um noch mal einen Aspekt und das arbeitet immer mehr und immer besser für mich. Das finde ich eigentlich sehr schön, weil bei SEO, im Bloggen, in unserem Content sich unsere Arbeit einfach immer auszahlt und wir nicht irgendwas machen, nur um des Machens willen.
Laura Filz:
Ja, genau. Und ja, jeder Text, den du online stellt, wenn er SEO optimiert ist mit Keywords und so, dann unterstützt er auch wieder die anderen. Also so ein gegenseitiges Pushen.
Sonja Mahr:
Genau. Und richtig schön, es ist wie ein Garten, den wir pflanzen oder ein System, was wir aufbauen oder wie wir es nennen wollen.
Jetzt ist ja gerade in unserer Zeit ein Thema nicht wegzudenken. Und das ist künstliche Intelligenz. Ich beobachte ganz viele Dinge in diesem Kontext mit unserem Blog, mit unserer Website, mit SEO. Das eine ist, dass zum Beispiel, dass die Seitenaufrufe von Websites sinken, weil viel jetzt schon von ChatGPT & Co. direkt beantwortet wird, die Leute nicht mehr auf die Seite kommen. Wie sieht es aus mit SEO und KI? Inwiefern verändert KI SEO? Ist SEO überhaupt noch wichtig oder umso wichtiger?
Laura Filz:
Genau. Vielleicht die Frage, weil ich ja auch ständig höre: Ist SEO jetzt überhaupt noch wichtig? Soll ich das überhaupt noch machen? Weil eben diese Angst da ist – und das passiert ja auch: Es gibt weniger Klicks auf Websites. Gleichzeitig glaube ich, SEO ist gerade jetzt wichtig. Ich denke, es gibt ja ich weiß nicht, wie viele Milliarden Suchanfragen pro Tag in Google und die werden nicht einfach komplett wegbrechen wegen KI, weil es wird immer Menschen geben, die das nicht nutzen können oder wollen. Und ja, auch je nach Suchanfrage. Also ich glaube, je komplexer deine Suchanfrage deine Intention ist, desto eher nutzt du auch wieder die Suchmaschine, um da wirklich zu vergleichen. Verschiedene Meinungen von Experten, Expertinnen etc.. Genau deshalb glaube ich, es wird da nicht ganz wegbrechen. Es wird immer einer der wichtigsten Orte bleiben, um sich zu informieren, um nach Antworten zu suchen. Und es heißt ja auch wenn diese Klicks weniger werden, ist es ja für alle so, ja.
Das heißt, die ersten Plätze sind immer noch die, wo wir hinwollen. Es sind immer noch die relevantesten. Also es ist immer noch das gleiche Ziel. Ich will möglichst oben stehen, um von diesen Menschen, die Google weiterhin nutzen, gefunden zu werden. Und ich glaube eben auch, dass dieser Aspekt ja die Verbindung zu zu einem Menschen oder von Mensch zu Mensch auch wichtiger wird. Einfach weil es immer mehr darum geht zu gucken, mit wem möchte ich zusammenarbeiten. Ich meine, es gibt eigentlich alles da draußen 1000 Mal, ob das jetzt Texte sind, Life Coaching, was auch immer und da wirklich zu gucken. Ich glaube, das passiert eben auch in der Suchmaschine, dass ich mir einen Menschen rauspicke, wo ich mich wohlfühle, der mir weiterhelfen kann, wo einfach diese Beziehungsebene wichtig ist oder passt. Und da kommt es halt wieder dahin, dass du deine Texte wirklich ja so schreibst, dass sie nach dir klingen, dass sie deine Persönlichkeit haben, dass deine gesamte Webseite dich zeigt. Und das machst du halt nicht mit KI.
Also das passiert, wenn du es selbst machst und auch da glaube ich, nee, also da kann KI deine Website nicht ersetzen, wenn es darum geht, einen Menschen zu suchen, mit dem ich arbeiten möchte.
Sonja Mahr:
Absolut. Also vielleicht ist es ein anderer Anfangspunkt oder ein zusätzlicher Anfangspunkt. Ich finde es ganz interessant, wenn ich mich selber mal beobachte. Ich finde auch ganz häufig Websites über zum Beispiel ChatGPT, die ich vorher vielleicht über Google gefunden habe. Aber letztlich passiert es ja auch, weil die Content erstellt haben und diesen Content jetzt über ChatGPT sehen konnte. Und ich habe da schon richtig tolle Anbieterinnen für alle möglichen Dinge gefunden. Ob mir das jetzt die KI ausgespuckt hat oder Google vorher, ist ja erstmal zweitrangig. De facto haben die Gefundenen vorher Content erstellt.
Laura Filz:
Auch noch genau einen Aspekt, weil bei KI Tools kannst du ja auch als Experte oder Expertin genannt werden, also wie du es auch beschreibst. Und damit aber so ein Tool dich dann nennen kann, brauchst du eben erstmal diese Sichtbarkeit durch Suchmaschinenoptimierung. Das, was du da auftauchst online. Also ist das auch wieder ein Vorteil, um da eventuell aufzutauchen und dass Menschen dich so dann kennenlernen.
Sonja Mahr:
Also lasst euch nicht verrückt machen oder verunsichern. Das ist nach wie vor ein richtig guter, ja fundierter Weg. Ich finde, das ist wirklich so eine verlässliche Komponente, die sich auch nicht alle zwei Minuten ändert.
Ich würde gerne noch auf einen Aspekt eingehen. Wir haben am Anfang schon mal drüber gesprochen, du unterstützt Menschen, die auch was mit Sinn tun, nicht der nächste Plastikteller und du hast sowieso so einen ethischen Ansatz in deinem ganzen eigenen Marketing. Und du sagst auch, dass du Nicht-ethisches Marketing nicht so sehr unterstützen möchtest, sondern eben ethisches Marketing. Vielleicht können wir da ein bisschen eintauchen. Was beobachtest du so an nicht ethischen Marketingstrategien? Wie können wir es besser machen?
Laura Filz:
Ja, vielleicht auch da noch mal: Ich habe das ja auch am Anfang konventionell gelernt, sage ich mal, und habe das auch erst alles so mitgemacht.
Sonja Mahr: Wahrscheinlich wir alle.
Laura Filz:
Und dann habe ich das Stück für Stück gemerkt: Irgendwie fühlt sich das doof an. Warum mache ich das überhaupt? Und dann habe ich zum Glück auch, ich weiß jetzt gar nicht mehr, wer es war, aber irgendwo zum ersten Mal gesehen: Ah, der macht das anders. Dieser Mensch hat dann auch darüber geredet und bewusst kam bei mir dann dieser Prozess und da bin ich auch immer noch drin. Das ist jetzt nicht, dass mein Marketing vollkommen frei ist von irgendwelchen konventionellen Maßnahmen, sag ich mal. Ich bin da also auch noch im Prozess. Moment, was war jetzt deine Frage?
Sonja Mahr:
Welche nicht-ethischen Strategien es vielleicht doch gibt und welche Alternativen wir nutzen können.
Laura Filz:
Ja, genau. In meiner Arbeit sehe ich das fast gar nicht mehr. Aber es ist dann eben eine Bubble. Also ja, ich merke das einfach, wenn ich dann doch mal bei irgendwem bin, in so einem klassischen Launch auch. Und dann gibt es da irgendwie einen Countdown. So, ich kann dann irgendwie nur drei Tage buchen, dann wird er da auch rot, am besten noch runtergezählt, dann gibt es einen Preis 499 €. Also das ist ja alles, ich meine, das ist die eigene Entscheidung. Wenn das für dich okay ist, du stehst dahinter, mach das. Nur ich merke dann auch als potenzielle Kundin: Boah, ich habe da keinen Bock drauf und bin weg. Also natürlich kannst du das machen. Genau. Nur ich für mein Business möchte es nicht machen. Und ich merke auch als Kundin fühle ich mich damit nicht wohl. Da fühle ich mich unter Druck gesetzt und das schreckt mich irgendwie ab. Das sind so Sachen, wo ich dann auch mittlerweile, wo sich mein Kaufverhalten auch einfach verändert hat, dass ich da drauf reinfalle. Klingt jetzt so krass, das ist einfach nicht mehr mein Ding. So, ich fühl mich damit nicht wohl. Ja.
Sonja Mahr:
Ja, finde ich schön, dass du dann jetzt auch eine Stimme bist, die vielleicht wie bei dir damals auch, sagt: Hey, man kann das auch anders machen. Und ja, wenn ihr merkt, ich fühle mich unwohl mit irgendwas, dann guck doch mal, ob das überhaupt so sein muss. Ich glaube Marketing ist letztlich Marketing. Manche Dinge sind natürlich sinnvoll, aber ich finde, ein Beispiel ist immer diese Preiserhöhungen ohne Ankündigung. Das fand ich immer so krass und dachte: Jetzt ist aber auch mal gut. Der Preis steigt dabei ohne Ankündigung, das wird dann immer kommuniziert und dann auch wirklich ums Doppelte oder Dreifache teilweise angehoben. Das finde ich zum Beispiel überhaupt gar nicht seriös. Und so gibt es ja 1000 verschiedene Dinge. Ja, also vielleicht auch so ein bisschen Ermutigung von dir, da mal hinzugucken und zu sagen: Ihr müsst nicht so Sachen machen, die sich nicht gut anfühlen für euch.
Laura Filz:
Ja, ich lerne da ja auch ständig noch von Kollegen und Kolleginnen, die da irgendwie noch weiter sind oder mich dann auch auf andere Sachen hinweisen, wo ich noch überhaupt nicht ein Bewusstsein für hatte. So genau kann man sich da gegenseitig inspirieren und ermutigen. Ja.
Sonja Mahr:
Jetzt habe ich dich anfangs ja vorgestellt, als eine grüne SEO Texterin. Und wir haben auch schon über diese grüne SEO-Texten gesprochen. Wenn jetzt jemand sagt: Mensch, mir ist es schon wichtig, was mit unserer Welt passiert. Ich sehe die Verantwortung für unsere gemeinsamen Ressourcen. Vielleicht gibt es noch so ein, zwei Dinge, die leicht umsetzbar sind, um unser Business, um unser Marketing vielleicht auch grüner zu machen. Kannst du da noch etwas mitgeben?
Laura Filz:
Ja, das sind natürlich ganz viel auch die Tools, die wir nutzen, oder Anbieter, die wir in unserem Business so tagtäglich brauchen. Ein Punkt ist zum Beispiel dein Webhost. Da gibt es mittlerweile echt tolle, die wirklich umweltfreundlich sind, die mit Ökostrom arbeiten. Ich kann ja mal nennen, ohne dass ich jetzt, also es ist keine bezahlte Werbung. Ich bin bei Biohost von Anfang an und bin da total happy. Es gibt aber auch noch andere, wie gesagt und das ist eigentlich so bei jedem Tool da mal zu schauen. Also so Standort USA ist halt schon mal uncool wegen dem Datenschutz, z.B. bei Meetings. Da gibt es auch mittlerweile Alternativen, wie zum Beispiel Fairmeetings. Es gibt aber auch noch andere, die dann zumindest in Europa einen Standort haben oder auch sogar in Deutschland und eben auch mit Ökostrom arbeiten bzw. da die Rechenzentren etc. betreiben. Ja, also eigentlich kannst du das bei jedem Tool einmal so sage ich mal abchecken. Und natürlich sollst du jetzt auch nicht von heute auf morgen alle wechseln, weil das natürlich auch schon dann ein Rattenschwanz ist.
Aber vielleicht Stück für Stück, peu a peu dir eins rauspicken, womit du anfängst. Und ja, dann geht das so Schrittchen für Schrittchen meistens weiter, weil wenn du sagst oder wenn du spürst, du das passt zu deinen Werten, dann fühlt sich das auch irgendwie gut an, das eigene Business da mehr auszurichten.
Sonja Mahr:
Ja, ich finde es auch spannend, was sich so alles tut, gerade bei Tools. Also vor einigen Jahren gab es ja oftmals auch fast nur US-Tools und inzwischen so viele Alternativen, die wir vielleicht noch gar nicht kennen. Also da mal ein bisschen recherchieren, mal schauen, was gibt es vielleicht. Und ja, wie du sagst, man muss ja nicht alles auf einmal wechseln. Aber vielleicht Schritt für Schritt, das ist sicher eine gute Sache. Vielen Dank.
Laura Filz:
Ja, ich habe da auch gerade auch einen Blogartikel zu grünen Tools. Vielleicht ist der für die Zuhörer zu spannend.
Sonja Mahr: Ja, gerne. Packen wir in die Shownotes unter der Podcast-Folge. Okay, also wir haben jetzt glaube ich, eine ganz gute Übersicht geschaffen. SEO lohnt sich auf jeden Fall heute auch noch. Oder vielleicht sogar insbesondere heute. Es ist eine schöne, nachhaltige Möglichkeit, das Business sichtbar zu machen. Wir haben gute Startpunkte gefunden. Schaut mal eure Website an, die Schriften. Wie sieht es da aus? Ist das Menü klar und aufgeräumt? Sind die Texte klar, ist die Seite auch nicht super langsam, wenn es geht. Welche Tools nutzt ihr? Und habt auch Mut zu einem Marketing, das für euch vertretbar und nicht irgendwie unangenehm anfühlt. Gibt es noch irgendwas, was ich vergessen habe, was du noch unseren Zuhörer*innen mitgeben möchtest in puncto SEO in puncto grünes Business?
Laura Filz:
Auch vielleicht so ein wichtiges, auch so ein Wort, was in aller Munde ist, was jetzt noch gar nicht gefallen ist. Social Media. Also einfach auch noch mal das bewusst zu machen, das ist schon, sage ich mal so, das Gegenstück, ob ich jetzt über Social Media sichtbar werde. Du hast es vorhin doch einmal kurz angesprochen von wegen Posten und so oder eben diese hintenraus entspannte, nachhaltige über Suchmaschinenoptimierung. Weil du einfach so viel Unabhängigkeit gewinnst von diesen Social Media Plattformen, wo ich zum Beispiel auch gar nicht mehr unterwegs bin. Ja, das schenkt dir einfach viel Entspannung und Freiheit, dass du da nicht mehr in dem Hamsterrad namens Instagram oder so hängst. Ja, weil ich das eben auch von vielen Kunden Kunden mitkriege, dass das auch eine große Motivation ist, um dann endlich doch SEO zu starten.
Sonja Mahr:
Ja, absolut. Also das sehe ich auch. Es gibt sowohl die einen, die sagen, ich will da überhaupt nicht sein, als auch die, die sagen: Ich finde es eigentlich ganz gut, aber ich will nicht, dass es meine einzige Möglichkeit ist, Leute zu erreichen, weil es halt so wechselhaft ist.
Laura Filz:
Genau. Ja, es muss auch gar nicht schwarz und weiß sein, sondern ich will jetzt nicht sagen, wirf alles über den Haufen. So eine Mischung, dass du einfach weißt, der Laden läuft, auch wenn ich jetzt nicht jeden Tag was poste. Das ist natürlich angenehmer, statt diesen Druck zu haben, da dauernd präsent zu sein. Ja.
Sonja Mahr:
Genau. Wenn wir die Wahl haben, sind wir letztlich immer selbstbestimmter und ich kann das nur unterschreiben, was du sagst. Es ist so viel entspannter und wir sind so aus diesem, ich nenne es mal Feuerwehrmodus, diesem schnell noch was posten und dann ist irgendwie der Tag oder die Zeit, die wir fürs Marketing haben eh schon weg, raus. Und wir haben dadurch gar nicht die Möglichkeit genutzt uns was aufzubauen, was länger hält.
Danke, dass du es noch ergänzt.
Okay. Wenn jetzt jemand sagt: Mensch, ich möchte mehr darüber erfahren: Wie können Menschen mit dir zusammenarbeiten? Wo finden wir mehr über dich und dein Business?
Laura Filz:
Genau. Ich schreibe zum einen Texte für meine Kunden und Kundinnen, eben für die Website oder auch Blogartikel. Und ich bringe auch bei meinem SEO Coaching bei, wie eben Suchmaschinenoptimierung funktioniert oder auch meinem Onlinekurs. Und da dann eben auch noch klar mit dieser grünen Perspektive und minimalistisch. Und ich nenne es gerne dann unkonventionell, weil wir eben nicht Daten tracken. Ja und ihr findet mich auf meiner Webseite laurafilz.de. Da könnt ihr gerne Kontakt mit mir aufnehmen, am besten per Mail. Da antworte ich fix.
Sonja Mahr:
Okay, super. Herzlichen Dank, dass du zu Gast warst, dass du uns so viel hast teilhaben lassen an diesem spannenden, immer noch oder gerade jetzt wichtigen Thema. Ich hoffe, wir konnten euch Zuhörenden ein bisschen Mut geben, Motivation machen, da mal einzusteigen. Das lohnt sich wirklich sehr. Ja und ich wünsche dir alles Gute!
Laura Filz:
Wünsche ich dir auch. Danke, dass ich hier sein durfte. Schönen Tag dir.
Sonja Mahr:
Danke. Ebenso. Tschüss.
Laura Filz:
Ciao.






