Die Ergebnisse meiner aktuellen Marketing-Umfrage sind da und brachten spannende Erkenntnisse, womit die Solo-Selbstständigen aus meiner Community 2026 am meiste strugglen, was ihr Marketing betrifft. Lies in diesem Artikel die sieben größten Marketing-Herausforderungen und wie du diese bewältigen kannst.
Inhalt:
- 1 Marketing-Umfrage 2026: Was ist herausfordernd für Solo-Selbstständige?
- 1.1 Marketing-Herausforderung Nr. 1: Dranbleiben/regelmäßiges Marketing (50%)
- 1.2 Marketing-Herausforderung Nr. 2: Gute Ideen für Content finden (41,3%)
- 1.3 Marketing-Herausforderung Nr. 3: Fehlende Klarheit, was wichtig ist und was nicht (41,3%)
- 1.4 Marketing-Herausforderung Nr. 4: Postings für Social Media erstellen (39,1%)
- 1.5 Marketing-Herausforderung Nr. 5: Fehlende Zeit fürs eigene Marketing (32,6%)
- 1.6 Marketing-Herausforderung Nr. 6: Angst vor Sichtbarkeit (26,1%)
- 1.7 Marketing-Herausforderung Nr. 7: Blogartikel schreiben (23,9%)
- 2 Weg mit deinen Marketing-Herausforderungen, her mit deiner Sichtbarkeit
- 3 Marketing-Umfrage 2026: Was ist herausfordernd für Solo-Selbstständige?
- 3.1 Marketing-Herausforderung Nr. 1: Dranbleiben/regelmäßiges Marketing (50%)
- 3.2 Marketing-Herausforderung Nr. 2: Gute Ideen für Content finden (41,3%)
- 3.3 Marketing-Herausforderung Nr. 3: Fehlende Klarheit, was wichtig ist und was nicht (41,3%)
- 3.4 Marketing-Herausforderung Nr. 4: Postings für Social Media erstellen (39,1%)
- 3.5 Marketing-Herausforderung Nr. 5: Fehlende Zeit fürs eigene Marketing (32,6%)
- 3.6 Marketing-Herausforderung Nr. 6: Angst vor Sichtbarkeit (26,1%)
- 3.7 Marketing-Herausforderung Nr. 7: Blogartikel schreiben (23,9%)
- 4 Weg mit deinen Marketing-Herausforderungen, her mit deiner Sichtbarkeit
Marketing-Umfrage 2026: Was ist herausfordernd für Solo-Selbstständige?
Auch wenn meine Umfrage nicht repräsentativ ist, gibt sie mir doch jedes Mal spannende Erkenntnisse, womit Solo-Selbstständige meiner Community in ihrem Marketing gerade so hadern. Was sie herausfordert und womit sie zu kämpfen haben. Um ihnen bestmöglich dabei weiterzuhelfen, mache ich das Ganze ja überhaupt.
Sehen wir uns also die sieben meistgenannten (Mehrfachnennungen waren möglich) Marketing-Herausforderungen an.
Marketing-Herausforderung Nr. 1: Dranbleiben/regelmäßiges Marketing (50%)
Die aktuellen Ergebnisse waren teilweise erwartbar, aber einige Dinge haben mich doch auch überrascht. Allen voran direkt die meistgenannte Marketing-Herausforderung 2026, die jeder zweite, also satte 50% meiner Teilnehmerinnen angaben: Das Dranbleiben und regelmäßiges Marketing ist die größte Herausforderung.
Das an sich wundert mich noch nicht wirklich, denn das ist ja auch schwierig. Dranbleiben an einer Sache – ich glaube da ist es fast egal, welchen Lebensbereich wir uns angucken, das ist immer eine der kniffligsten Angelegenheiten.
Was mich aber überrascht hatte war, dass so viele meiner Newsletter-Leser*innen das angaben, denn für exakt dieses Problem habe ich mit meinem „Bleib sichtbar!“-Content-Club ja schon eine Lösung geschaffen. Und da ich dieses Jahr auch schon einige Male über den Content-Club gesprochen hatte, war meine logische nächste Frage: „Warum sind diese 50% noch nicht im Content-Club, wenn er doch genau bei diesem Problem helfen würde?!“
Kennen sie ihn nicht?
Wissen sie nicht, dass er genau dabei hilft?
Oder übersehe ich irgendwas?
Naja, wie dem auch sei: Wenn Dranbleiben im Marketing dein Thema ist, sieh dir gern mal den Content-Club als Supportraum für regelmäßiges Marketing an.
Was kann helfen – außer Mitglied im Content-Club zu werden – wenn das Dranbleiben deine Schwierigkeit Nummer eins ist? Vor allem, regelmäßige Räume für dein Marketing zu schaffen. Zum Beispiel über regelmäßige Coworkings, die dann aber auch wirklich stattfinden sollten und nicht jedes Mal wieder verschoben werden, weil etwas dazwischen gekommen ist. 😉
Oder feste Zeiten für dein Marketing, wenn du damit gut arbeiten kannst.
Ganz wichtig und hilfreich sind auch machbare Umsetzungspläne, statt das Gefühl zu haben alles irgendwie unterbringen zu müssen. Wenn du einmal für dich festhältst, was eigentlich bei dir dran ist und was erst später oder gar nicht, kann das sehr helfen.
Womit ich auch gute Erfahrungen gemacht habe, sind Ankündigungen. Fällt es dir beispielsweise schwer, deinen Newsletter regelmäßig zu schreiben, kannst du damit arbeiten, ihn anzukündigen. Schreibe z.B. in deinem nächsten Newsletter, dass der folgende Newsletter z.B. nächsten Donnerstag kommen wird. Damit kündigst du ihn direkt an und erhöhst die Chance, dass du das einmal Gesagte auch halten wirst.
Marketing-Herausforderung Nr. 2: Gute Ideen für Content finden (41,3%)
Für viele ist es auch eine Schwierigkeit gute Ideen für den eigenen Content zu finden. Oft rührt das daher, dass man sein eigenes Thema nicht glasklar abgrenzen kann, denn Themen sind nun mal fließend und das eine geht manchmal in das andere über. Für unser Marketing ist es aber enorm wichtig und hilfreich, eine Grenze zu ziehen, ab wo das eigene Thema startet und wo es auch endet. Denn sonst kannst du ja über im Prinzip alles schreiben und kommst oftmals schwer aus diesem vagen „Alles ist möglich“ zu einem konkreten Plan.
Meine liebste Methode, um gute neue Content-Ideen zu finden, habe ich außerdem hier näher beschrieben.
Manchmal fehlen die Ideen aber auch, weil das Einordnen in „relevanten Content“ vs. „irrelevanter Content“ schwerfällt. Was lohnt sich, zu Content zu machen und was ist völlig uninteressant? Hier kann im ersten Schritt helfen, Content etwas differenzierter zu betrachten, denn jeder Text verfolgt ja ein bestimmtes Ziel. In meinem Artikel zu den vier verschiedenen Content-Phasen gehe ich darauf näher ein.
Marketing-Herausforderung Nr. 3: Fehlende Klarheit, was wichtig ist und was nicht (41,3%)
Die gute Nachricht ist ja: Marketing ist ein herrlich buntes, trubeliges Feld voller Möglichkeiten.
Die schlechte: Marketing ist ein buntes, trubeliges Feld voller Möglichkeiten.
Denn nicht immer ist eine große Anzahl an Optionen hilfreich, manchmal ist sie auch schlichtweg überfordernd. Gerade wenn man startet, das eigene Business sichtbarer zu machen, können die ganzen Marketingtipps da draußen eine riesengroße Reizüberflutung verursachen und das Gefühl überhaupt gar nicht mehr zu wissen, was nun wichtig ist und was zu vernachlässigen. Gäbe es nur zwei Wege, würdest du dich eben irgendwie zwischen A und B entscheiden, aber wenn es 25.000 Möglichkeiten gibt, wie es im Marketing eben ist, geht das nicht so leicht.
Was aus meiner Sicht hier am besten hilft, ist das Sparring mit einem Gegenüber, der sich in diesem Feld auskennt. Klar kann auch der Austausch mit anderen Impulse geben, aber wenn du Freunde, Bekannte oder Verwandte fragst, die eben keine Marketing-Expertise, sondern nur ihre persönliche Meinung haben, bekommst du schnell von fünf Leuten zehn verschiedene Empfehlungen. Das bringt nicht wirklich weiter.
Bei fehlender Klarheit funktioniert aus meiner Sicht der direkte Austausch mit einem Marketing-Profi am besten, weil dieser dir einfach sehr viel Hilfe beim Einordnen geben kann. Meine 1:1-Mentorings beginnen fast immer mit einem Thema, in dem die Klarheit fehlt, das ist einfach ein sehr sehr häufiges Bedürfnis.
Ergänzend – manchmal auch alternativ, können auch gute Fahrpläne, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, klare Reflexionsfragen, natürlich auch ein gutes Coaching, helfen.
Marketing-Herausforderung Nr. 4: Postings für Social Media erstellen (39,1%)
Social-Media-Postings fallen 39,1% meiner Umfrageteilnehmer*innen schwer. Zum einen liegt das an Zeichenbegrenzungen, wie sie beispielsweise auf Instagram existieren. Ein Thema auf begrenztem Raum konkret zu vermitteln, fällt nicht immer leicht.
Außerdem macht die Grafik manchmal Schwierigkeiten, z.B. die Gestaltung der Postings oder die Bildauswahl.
Und – und hier schlagen wir einen Bogen zur zweiten Marketing-Herausforderung – die Themenauswahl fällt vielen schwer.
- Welche Themen machen auf Social Media Sinn?
- Wie finde ich die richtige Balance aus Verkaufscontent, persönlichem Content etc?
- Was ist groß genug oder zu groß?
- Wie schreibe ich eine Hook, die das Interesse gewinnt?
- usw.
Was hier helfen kann ist wieder das eigene Thema klar abzustecken: Wofür stehst du mit deinem Business? Wo fängt dein Thema an, wo endet es? Und natürlich: Content entlang der Kundenreise zu denken, statt nur in einzelnen Postings.
Marketing-Herausforderung Nr. 5: Fehlende Zeit fürs eigene Marketing (32,6%)
Die fehlende Zeit könnten wir sicher auf sehr viele Lebensbereiche übertragen, wo sie ein Problem ist. Und auch wenn einige in der Umfrage sich von mir „mehr Stunden für den Tag“ wünschten, bin ich doch ganz froh, dass ich das leider nicht ermöglichen kann. Es ist und bleibt einfach so, dass jeder Tag „nur“ 24h hat und wir damit haushalten müssen.
Aber was ich ganz häufig sehe ist, dass diesem Zeitproblem eine falsche, oftmals eben eine zu hohe Erwartungshaltung vorangeht. Vielleicht bewunderst du manchmal andere Unternehmer*innen und was sie alles an Content produzieren und stellst dann ernüchtert fest, dass du das mit deinen verfügbaren Ressourcen nie und nimmer schaffen könntest.
Das Problem ist hier dann vor allem der unfaire Vergleich dir selbst gegenüber, denn es ist einfach so, dass wir unterschiedliche Ressourcen haben und dass du den Output einer anderen Person nur dann mit deinem vergleichen kannst, wenn diese Ressourcen komplett gleich wären. Sind sie aber in der Regel nicht.
Die wichtigere Frage ist also nicht, wie du mehr Stunden bekommst, sondern was das bestmögliche Marketing mit deinen Ressourcen ist.
Klar: Wenn du null Stunden für dein Marketing hast, kannst du keine Ergebnisse erwarten. Aber gutes Marketing für Solo-Selbstständige ist auch schon mit geringem Zeitbudget möglich. Je weniger Zeit du hast, umso wichtiger ist es aber zu priorisieren.
Ein Beispiel: Wenn ich nur drei Stunden pro Woche für mein Marketing hätte, würde ich Social Media von meiner Liste streichen, da der Aufwand relativ hoch, die Sichtbarkeitseffekte aber eher kurzfristig sind. Einen guten Blogartikel zu schreiben, kostet mich dann vielleicht auch zwei meiner möglichen Wochenbudgets, aber dafür tut er langfristig etwas für mich. Fokussierung auf die wichtigsten Marketing-Aufgaben ist in dem Fall der Schlüssel.
Marketing-Herausforderung Nr. 6: Angst vor Sichtbarkeit (26,1%)
Rund ein Viertel der Teilnehmer*innen gaben Angst vor Sichtbarkeit als große Marketing-Herausforderung an. Was für eine Anzahl!
Und ich sage es dir ehrlich: Du kannst Kurse um Kurse machen, dich in etlichen Gebieten weiterbilden und kommst trotzdem nicht weiter, wenn die Angst vor Sichtbarkeit dir im Weg steht. In meinen Mentorings kommen wir sehr oft an ihr vorbei, denn ja, sie ist real und an dir ist nichts falsch, wenn Sichtbarwerden nicht deine natürliche Komfortzone ist.
Hilfreich kann hier sein, kleine machbare Schritte zu gehen, statt dich von Anfang an zu überfordern. Und natürlich: Ist die Angst sehr belastend, kann ggf. auch therapeutische Unterstützung wichtig und hilfreich sein.
Auch Begleitung bei den ersten Schritten ist Gold wert, weil sich Sichtbarkeit nach einem klaren, besprochenen Plan, der zu dir passt, meist wesentlich leichter fällt, als sich selbst anzutreiben „sich nicht so anzustellen“. Es wird durchaus leichter durchs Tun, aber es ist okay, wenn es das nicht von Anfang an ist.
Marketing-Herausforderung Nr. 7: Blogartikel schreiben (23,9%)
Ich weiß nicht genau, wo es herkommt, aber irgendwann muss mal irgendjemand behauptet haben, dass Blogartikel schreiben eine fast unlösbare Aufgabe ist. Der Druck, der hier herrscht, ist nämlich enorm. So viele Selbstständige haben Angst davor, dass sie das nicht richtig können, ihre Artikel einfach nicht gut lesbar sind oder zu langatmig etc.
Was nahezu paradox ist: Viele haben das Gefühl, dass ein Social-Media-Posting einfacher ist, aber in der Praxis ist es das mitnichten. Sein Thema runterbrechen, ist nicht so easy – im Blogartikel hast du Raum, auch in die Tiefe zu gehen.
Was hier definitiv hilft: Schreiben!
Blogartikel schreiben wird mit jedem geschriebenen Blogartikel leichter.
Gerade für den Start gibt es eine Menge Hilfen, seien es Onlinekurse, Anleitungen, Mentorings, die du alle nutzen kannst. Das kann ich sehr empfehlen, gerade für die Themenauswahl und die erste Struktur.
Natürlich kannst du dir heute deine Blogartikel auch von der KI schreiben lassen, was ich aber nicht bzw. nur ergänzend empfehlen würde, da diese sehr steile Lernkurve, die du beim eigenen Schreiben unmittelbar erleben wirst, von der KI nicht imitiert werden kann. Du lernst einfach so viel übers Schreiben, aber auch über dich und dein Business, über deine Positionierung, deine Zielgruppe usw., wenn du selbst Texte für dein Business schreibst.
Weg mit deinen Marketing-Herausforderungen, her mit deiner Sichtbarkeit
In welcher der Marketing-Herausforderungen hast du dich selbst wiedererkannt? Welche steht dir im Weg? Ich möchte dich ermutigen, sie anzunehmen, aber dich nicht von ihnen aufhalten zu lassen, denn dann kann dein Marketing dir so enorm viel Gutes bringen.
Viel Freude und Erfolg dabei!
Die Ergebnisse meiner aktuellen Marketing-Umfrage sind da und brachten spannende Erkenntnisse, womit die Solo-Selbstständigen aus meiner Community 2026 am meiste strugglen, was ihr Marketing betrifft. Lies in diesem Artikel die sieben größten Marketing-Herausforderungen und wie du diese bewältigen kannst.
Marketing-Umfrage 2026: Was ist herausfordernd für Solo-Selbstständige?
Auch wenn meine Umfrage nicht repräsentativ ist, gibt sie mir doch jedes Mal spannende Erkenntnisse, womit Solo-Selbstständige meiner Community in ihrem Marketing gerade so hadern. Was sie herausfordert und womit sie zu kämpfen haben. Um ihnen bestmöglich dabei weiterzuhelfen, mache ich das Ganze ja überhaupt.
Sehen wir uns also die sieben meistgenannten (Mehrfachnennungen waren möglich) Marketing-Herausforderungen an.
Marketing-Herausforderung Nr. 1: Dranbleiben/regelmäßiges Marketing (50%)
Die aktuellen Ergebnisse waren teilweise erwartbar, aber einige Dinge haben mich doch auch überrascht. Allen voran direkt die meistgenannte Marketing-Herausforderung 2026, die jeder zweite, also satte 50% meiner Teilnehmerinnen angaben: Das Dranbleiben und regelmäßiges Marketing ist die größte Herausforderung.
Das an sich wundert mich noch nicht wirklich, denn das ist ja auch schwierig. Dranbleiben an einer Sache – ich glaube da ist es fast egal, welchen Lebensbereich wir uns angucken, das ist immer eine der kniffligsten Angelegenheiten.
Was mich aber überrascht hatte war, dass so viele meiner Newsletter-Leser*innen das angaben, denn für exakt dieses Problem habe ich mit meinem „Bleib sichtbar!“-Content-Club ja schon eine Lösung geschaffen. Und da ich dieses Jahr auch schon einige Male über den Content-Club gesprochen hatte, war meine logische nächste Frage: „Warum sind diese 50% noch nicht im Content-Club, wenn er doch genau bei diesem Problem helfen würde?!“
Kennen sie ihn nicht?
Wissen sie nicht, dass er genau dabei hilft?
Oder übersehe ich irgendwas?
Naja, wie dem auch sei: Wenn Dranbleiben im Marketing dein Thema ist, sieh dir gern mal den Content-Club als Supportraum für regelmäßiges Marketing an.
Was kann helfen – außer Mitglied im Content-Club zu werden – wenn das Dranbleiben deine Schwierigkeit Nummer eins ist? Vor allem, regelmäßige Räume für dein Marketing zu schaffen. Zum Beispiel über regelmäßige Coworkings, die dann aber auch wirklich stattfinden sollten und nicht jedes Mal wieder verschoben werden, weil etwas dazwischen gekommen ist. 😉
Oder feste Zeiten für dein Marketing, wenn du damit gut arbeiten kannst.
Ganz wichtig und hilfreich sind auch machbare Umsetzungspläne, statt das Gefühl zu haben alles irgendwie unterbringen zu müssen. Wenn du einmal für dich festhältst, was eigentlich bei dir dran ist und was erst später oder gar nicht, kann das sehr helfen.
Womit ich auch gute Erfahrungen gemacht habe, sind Ankündigungen. Fällt es dir beispielsweise schwer, deinen Newsletter regelmäßig zu schreiben, kannst du damit arbeiten, ihn anzukündigen. Schreibe z.B. in deinem nächsten Newsletter, dass der folgende Newsletter z.B. nächsten Donnerstag kommen wird. Damit kündigst du ihn direkt an und erhöhst die Chance, dass du das einmal Gesagte auch halten wirst.
Marketing-Herausforderung Nr. 2: Gute Ideen für Content finden (41,3%)
Für viele ist es auch eine Schwierigkeit gute Ideen für den eigenen Content zu finden. Oft rührt das daher, dass man sein eigenes Thema nicht glasklar abgrenzen kann, denn Themen sind nun mal fließend und das eine geht manchmal in das andere über. Für unser Marketing ist es aber enorm wichtig und hilfreich, eine Grenze zu ziehen, ab wo das eigene Thema startet und wo es auch endet. Denn sonst kannst du ja über im Prinzip alles schreiben und kommst oftmals schwer aus diesem vagen „Alles ist möglich“ zu einem konkreten Plan.
Meine liebste Methode, um gute neue Content-Ideen zu finden, habe ich außerdem hier näher beschrieben.
Manchmal fehlen die Ideen aber auch, weil das Einordnen in „relevanten Content“ vs. „irrelevanter Content“ schwerfällt. Was lohnt sich, zu Content zu machen und was ist völlig uninteressant? Hier kann im ersten Schritt helfen, Content etwas differenzierter zu betrachten, denn jeder Text verfolgt ja ein bestimmtes Ziel. In meinem Artikel zu den vier verschiedenen Content-Phasen gehe ich darauf näher ein.
Marketing-Herausforderung Nr. 3: Fehlende Klarheit, was wichtig ist und was nicht (41,3%)
Die gute Nachricht ist ja: Marketing ist ein herrlich buntes, trubeliges Feld voller Möglichkeiten.
Die schlechte: Marketing ist ein buntes, trubeliges Feld voller Möglichkeiten.
Denn nicht immer ist eine große Anzahl an Optionen hilfreich, manchmal ist sie auch schlichtweg überfordernd. Gerade wenn man startet, das eigene Business sichtbarer zu machen, können die ganzen Marketingtipps da draußen eine riesengroße Reizüberflutung verursachen und das Gefühl überhaupt gar nicht mehr zu wissen, was nun wichtig ist und was zu vernachlässigen. Gäbe es nur zwei Wege, würdest du dich eben irgendwie zwischen A und B entscheiden, aber wenn es 25.000 Möglichkeiten gibt, wie es im Marketing eben ist, geht das nicht so leicht.
Was aus meiner Sicht hier am besten hilft, ist das Sparring mit einem Gegenüber, der sich in diesem Feld auskennt. Klar kann auch der Austausch mit anderen Impulse geben, aber wenn du Freunde, Bekannte oder Verwandte fragst, die eben keine Marketing-Expertise, sondern nur ihre persönliche Meinung haben, bekommst du schnell von fünf Leuten zehn verschiedene Empfehlungen. Das bringt nicht wirklich weiter.
Bei fehlender Klarheit funktioniert aus meiner Sicht der direkte Austausch mit einem Marketing-Profi am besten, weil dieser dir einfach sehr viel Hilfe beim Einordnen geben kann. Meine 1:1-Mentorings beginnen fast immer mit einem Thema, in dem die Klarheit fehlt, das ist einfach ein sehr sehr häufiges Bedürfnis.
Ergänzend – manchmal auch alternativ, können auch gute Fahrpläne, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, klare Reflexionsfragen, natürlich auch ein gutes Coaching, helfen.
Marketing-Herausforderung Nr. 4: Postings für Social Media erstellen (39,1%)
Social-Media-Postings fallen 39,1% meiner Umfrageteilnehmer*innen schwer. Zum einen liegt das an Zeichenbegrenzungen, wie sie beispielsweise auf Instagram existieren. Ein Thema auf begrenztem Raum konkret zu vermitteln, fällt nicht immer leicht.
Außerdem macht die Grafik manchmal Schwierigkeiten, z.B. die Gestaltung der Postings oder die Bildauswahl.
Und – und hier schlagen wir einen Bogen zur zweiten Marketing-Herausforderung – die Themenauswahl fällt vielen schwer.
- Welche Themen machen auf Social Media Sinn?
- Wie finde ich die richtige Balance aus Verkaufscontent, persönlichem Content etc?
- Was ist groß genug oder zu groß?
- Wie schreibe ich eine Hook, die das Interesse gewinnt?
- usw.
Was hier helfen kann ist wieder das eigene Thema klar abzustecken: Wofür stehst du mit deinem Business? Wo fängt dein Thema an, wo endet es? Und natürlich: Content entlang der Kundenreise zu denken, statt nur in einzelnen Postings.
Marketing-Herausforderung Nr. 5: Fehlende Zeit fürs eigene Marketing (32,6%)
Die fehlende Zeit könnten wir sicher auf sehr viele Lebensbereiche übertragen, wo sie ein Problem ist. Und auch wenn einige in der Umfrage sich von mir „mehr Stunden für den Tag“ wünschten, bin ich doch ganz froh, dass ich das leider nicht ermöglichen kann. Es ist und bleibt einfach so, dass jeder Tag „nur“ 24h hat und wir damit haushalten müssen.
Aber was ich ganz häufig sehe ist, dass diesem Zeitproblem eine falsche, oftmals eben eine zu hohe Erwartungshaltung vorangeht. Vielleicht bewunderst du manchmal andere Unternehmer*innen und was sie alles an Content produzieren und stellst dann ernüchtert fest, dass du das mit deinen verfügbaren Ressourcen nie und nimmer schaffen könntest.
Das Problem ist hier dann vor allem der unfaire Vergleich dir selbst gegenüber, denn es ist einfach so, dass wir unterschiedliche Ressourcen haben und dass du den Output einer anderen Person nur dann mit deinem vergleichen kannst, wenn diese Ressourcen komplett gleich wären. Sind sie aber in der Regel nicht.
Die wichtigere Frage ist also nicht, wie du mehr Stunden bekommst, sondern was das bestmögliche Marketing mit deinen Ressourcen ist.
Klar: Wenn du null Stunden für dein Marketing hast, kannst du keine Ergebnisse erwarten. Aber gutes Marketing für Solo-Selbstständige ist auch schon mit geringem Zeitbudget möglich. Je weniger Zeit du hast, umso wichtiger ist es aber zu priorisieren.
Ein Beispiel: Wenn ich nur drei Stunden pro Woche für mein Marketing hätte, würde ich Social Media von meiner Liste streichen, da der Aufwand relativ hoch, die Sichtbarkeitseffekte aber eher kurzfristig sind. Einen guten Blogartikel zu schreiben, kostet mich dann vielleicht auch zwei meiner möglichen Wochenbudgets, aber dafür tut er langfristig etwas für mich. Fokussierung auf die wichtigsten Marketing-Aufgaben ist in dem Fall der Schlüssel.
Marketing-Herausforderung Nr. 6: Angst vor Sichtbarkeit (26,1%)
Rund ein Viertel der Teilnehmer*innen gaben Angst vor Sichtbarkeit als große Marketing-Herausforderung an. Was für eine Anzahl!
Und ich sage es dir ehrlich: Du kannst Kurse um Kurse machen, dich in etlichen Gebieten weiterbilden und kommst trotzdem nicht weiter, wenn die Angst vor Sichtbarkeit dir im Weg steht. In meinen Mentorings kommen wir sehr oft an ihr vorbei, denn ja, sie ist real und an dir ist nichts falsch, wenn Sichtbarwerden nicht deine natürliche Komfortzone ist.
Hilfreich kann hier sein, kleine machbare Schritte zu gehen, statt dich von Anfang an zu überfordern. Und natürlich: Ist die Angst sehr belastend, kann ggf. auch therapeutische Unterstützung wichtig und hilfreich sein.
Auch Begleitung bei den ersten Schritten ist Gold wert, weil sich Sichtbarkeit nach einem klaren, besprochenen Plan, der zu dir passt, meist wesentlich leichter fällt, als sich selbst anzutreiben „sich nicht so anzustellen“. Es wird durchaus leichter durchs Tun, aber es ist okay, wenn es das nicht von Anfang an ist.
Marketing-Herausforderung Nr. 7: Blogartikel schreiben (23,9%)
Ich weiß nicht genau, wo es herkommt, aber irgendwann muss mal irgendjemand behauptet haben, dass Blogartikel schreiben eine fast unlösbare Aufgabe ist. Der Druck, der hier herrscht, ist nämlich enorm. So viele Selbstständige haben Angst davor, dass sie das nicht richtig können, ihre Artikel einfach nicht gut lesbar sind oder zu langatmig etc.
Was nahezu paradox ist: Viele haben das Gefühl, dass ein Social-Media-Posting einfacher ist, aber in der Praxis ist es das mitnichten. Sein Thema runterbrechen, ist nicht so easy – im Blogartikel hast du Raum, auch in die Tiefe zu gehen.
Was hier definitiv hilft: Schreiben!
Blogartikel schreiben wird mit jedem geschriebenen Blogartikel leichter.
Gerade für den Start gibt es eine Menge Hilfen, seien es Onlinekurse, Anleitungen, Mentorings, die du alle nutzen kannst. Das kann ich sehr empfehlen, gerade für die Themenauswahl und die erste Struktur.
Natürlich kannst du dir heute deine Blogartikel auch von der KI schreiben lassen, was ich aber nicht bzw. nur ergänzend empfehlen würde, da diese sehr steile Lernkurve, die du beim eigenen Schreiben unmittelbar erleben wirst, von der KI nicht imitiert werden kann. Du lernst einfach so viel übers Schreiben, aber auch über dich und dein Business, über deine Positionierung, deine Zielgruppe usw., wenn du selbst Texte für dein Business schreibst.
Weg mit deinen Marketing-Herausforderungen, her mit deiner Sichtbarkeit
In welcher der Marketing-Herausforderungen hast du dich selbst wiedererkannt? Welche steht dir im Weg? Ich möchte dich ermutigen, sie anzunehmen, aber dich nicht von ihnen aufhalten zu lassen, denn dann kann dein Marketing dir so enorm viel Gutes bringen.
Viel Freude und Erfolg dabei!






